Die Kino-Adaption des Erfolgsmusicals "Ich war noch niemals in New York" ist eine bunte Hommage auf die Lieder von Udo Jürgens.

Der Künstler: legendär. Seine Songs: unvergessen. Das Musical: ein Welterfolg. Und der Film? Eine bunte, poppige Komödie. Vor allem aber bedient "Ich war noch niemals in New York" ein Genre, das man eher von der anderen Seite des Atlantiks kennt: ein Musikfilm, in dem die Schauspieler singen, tanzen und der viel Raum für Romantik lässt.

"Was den Film so besonders macht, ist das Herz – also wirklich ein authentisches Gefühl, das sich durch jede Szene zieht", schwärmt Heike Makatsch, die in der Komödie in die Rolle der Lisa Wartberg, einer erfolgsverwöhnten Fernsehmoderatorin, schlüpft. Ihre TV-Show ist für sie das Wichtigste – bis ihre Mutter Maria (Katharina Thalbach) nach einem Unfall ihr Gedächtnis verliert und sich nur noch an eines erinnern kann: Sie war noch niemals in New York!

Kurzentschlossen schmuggelt sich Maria als blinder Passagier an Bord eines Kreuzfahrtschiffes. Lisa macht sich auf die Suche nach ihrer Mutter, spürt sie an Bord der "MS Maximiliane" auf. Dann legt der Ozeandampfer ab – und Lisa findet sich auf einer unfreiwilligen Reise über den Atlantik wieder. Sie lernt an Bord Axel Staudach (Moritz Bleibtreu) kennen, währenddessen trifft Mutter Maria auf den Eintänzer Otto (Uwe Ochsenknecht).

"Ich war noch niemals in New York" geht ans Herz, ohne kitschig zu sein. Vor allem aber ist der Film zum Musical eine Liebeserklärung an die Musik von Udo Jürgens.