In einer ZDF-Reportage sprechen Amira und Nele über ihr "dickes Problem" und lassen sich beim Kampf gegen das Übergewicht von den Kameras begleiten.

Da scheint Deutschland ein wirklich dickes Problem zu haben. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes gilt jeder Zweite als übergewichtig, jeder Vierte ab 15 Jahren sogar als fettleibig beziehungsweise adipös. Diese Entwicklung ist alarmierend. Erst recht, da Folgeerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und Arthrose auch die Allgemeinheit belasten. Die Adipositas-Gesellschaft rechnet etwa vor, dass die Behandlungen übergewichtiger Menschen in Deutschland rund 17 Milliarden Euro kosten – pro Jahr. Doch das sind nur die Rahmendaten zur Reportage "37°: Mein dickes Problem", die wie immer auf diesem Sendeplatz im ZDF ganz nah rangeht an die Menschen, die es betrifft.

Auch Amira und die erst 14-jährige Nele bringen eindeutige zu viele Pfunde auf die Waage. Doch sie zeigen Mut, wenn sie sich im Film von Petra Cyrus bei ihren Bemühungen möglichst viele Kilos zu verlieren von der Kamera begleiten lassen. Und sie zeigen Willensstärke, wenn sie trotz eines nächsten Rückschlages bei einer Diät nicht aufgeben wollen.

Die 24-jährige Amira beispielsweise wiegt bei einer Größe von 1,80 Metern mehr als 130 Kilogramm. Ihr Problem ist, dass sie kein Sättigungsgefühl verspürt. "Keiner will zur Kenntnis nehmen, dass Adipositas eine Krankheit ist", sagt sie. Amira kann in nur einem Monat 20 Kilogramm zunehmen oder auch abnehmen.

Da sie wegen ihres Gewichts nunmehr auch Probleme in ihrem Beruf als Krippenerzieherin hat und beim Spielen mit den Kleinen rasch aus der Puste kommt, fasst Amira einen Entschluss. Sie lässt sich einen Schlauchmagen operieren. Der Eingriff verläuft zunächst erfolgreich und zeitigt geradezu spektakulären Erfolg: Amira verliert rasch viele Pfunde. Doch um ihr neues Gewicht zu halten, muss sie auch ihre Essgewohnheiten verändern.


Quelle: teleschau – der Mediendienst