Eigentlich ist über die Pophelden aus Schweden mittlerweile alles gesagt. Eine neue Doku blickt zurück auf die Anfänge von ABBA, schaut der Band aber auch bei ihrer jüngsten Hologramm-Tour über die Schulter.

Dem Phänomen der noch immer bekanntesten Band Schwedens, die 1972 von Stockholm aus aufbrach, um eine beispiellose Weltkarriere hinzulegen, ist offenbar nur mit Zahlenmystik und wuchtigen Gedenkdaten beizukommen. Wie die neue ARTE-Musikdokumentation "ABBA forever" des britischen Filmemachers Chris Hunt erzählt, lernten sich die hochmusikalischen Paare Agnetha Fältskog und Björn Ulvaeus sowie Benny Andersson und Anni-Frid Lyngstad vor 50 Jahren kennen. Vor 40 Jahren absolvierten sie ihr letztes Konzert. Und vor 20 Jahren feierten sie mit "Mamma Mia!" ein umjubeltes Comeback, das von der Musical-Welt ausging und ins große Hollwood-Kino führte.

So weit, so bekannt. Natürlich will der Beitrag mal wieder die vielfach besungene Geschichte der Band neu aufrollen. Für die neue filmische Würdigung blickt Hunt den Protagonisten aber auch bei der "Hologramm"-Tour aus dem vergangenen Jahr über die Schultern. Und spätestens dabei kommt man dann auch als ABBA-kundiger Zuschauer ins Staunen über die ungebrochene Strahlkraft dieser einzigartigen Musikgruppe.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH