Zum nunmehr fünften Mal verkörpert Arnold Schwarzenegger in einem "Terminator"-Film die titelgebende Kampfmaschine. Nach seinen Anfängen als Bodybuilder, seiner Film- und auch seiner politischen Karriere in den USA zeigt sich der 72-Jährige nun dankbar gegenüber dem "Land der unbegrenzten Möglichkeiten".

Im Interview mit der Zeitschrift "Cinema" erklärt der Schauspieler, warum er es trotzdem niemals bedauern werde, dass er es nicht auch noch zum US-Präsidenten geschafft hat. "Ich werde mich niemals beschweren, dass ich irgendetwas nicht erreicht habe. Weil ich nie vergesse, dass ich alles – meine Bodybuilding- und meine Filmkarriere, aber auch mein Vermögen und sogar meine Familie – Amerika zu verdanken habe." Dass er nicht Präsident werden konnte, weil er nicht in den USA geboren ist, "das ist eben so". Schwarzenegger sei glücklich, über die Möglichkeiten, die sich ihm geboten haben. "Deshalb halte ich die USA für das großartigste Land der Welt und möchte, dass es auch so bleibt."

Damit spielt der Darsteller auch auf den amtierenden Präsidenten sowie dessen Äußerungen an und bescheinigt ihm ein "Mangel an Führungsqualität". Donald Trumps Angriff auf mehrere Kongressabgeordnete, bei dem er forderte, sie sollten zurückgehen, wo sie hergekommen sind, sei "schlicht verrückt". Wenn Trump mit den politischen Ansichten der Kongressabgeordneten nicht einverstanden sei, "soll er eine Debatte auf politischer Ebene führen, anstatt Menschen so bösartig anzugreifen", urteilt Schwarzenegger. "Trump muss den Donald einen Gang zurückschalten und den Präsidenten einen Gang hoch."


Quelle: teleschau – der Mediendienst