Er ist einer der berühmt-berüchtigtsten Serienmörder in der Geschichte der USA: Charles Manson. Die Mediengruppe RTL Deutschland sicherte sich nun die Rechte an einer ganz besonderen Dokumentation: "Manson: The Lost Tapes" wird im Sommer diesen Jahres ausgestrahlt. Zunächst ist sie auf zwei Folgen aufgeteilt beim Pay-TV-Sender RTL Crime zu sehen, danach als 90-Minüter beim Free-TV-Sender RTL NITRO.

Mit seit 40 Jahren verborgenem Filmmaterial und Bildern rollt die aufwendige Dokumentation das Leben rund um den Anführer der sektenähnlichen und rassistischen Hippie-Kommune "Manson Family" wieder auf. Als Charles Manson vor genau 50 Jahren verhaftet und wegen sieben Morden, darunter auch der an der hochschwangeren Schauspielerin Sharon Tate, verurteilt wurde, verschaffte sich ein Filmemacher Zugang zur Ranch der Kommune. Das Filmmaterial gibt erschreckende Einblicke in eine mörderische Gruppe, die von Manson kontrolliert und manipuliert wurde.

Zu den furchtbaren Bildern fügten die Produzenten von "Naked Television" zahlreiche Interviews hinzu. Sie lassen ehemalige Mitglieder der Gruppierung wie Catherine "Gypsy" Share und Dianne "Snake" Lake zu Wort kommen, aber auch involvierte Ermittler wie den Staatsanwalt Stephen Kay und den FBI-Profiler John Douglas. Ein weiteres exklusives Interview zeigt den Mörder Bobby Beausoleil, der eine lebenslängliche Haftstrafe verbüßt.

Genau 50 Jahre nach den schlimmen Ereignissen rückt nicht nur "Manson: The Lost Tapes" den brutalen Mörder zurück ins Medienlicht. Auch Quentin Tarantino wirft mit seinem neuen Film "Once Upon a Time in Hollywood", in dem Brad Pitt und Leonardo DiCaprio die Hauptrollen spielen, einen Blick in das Jahr 1969, als die durch Charles Manson initiierten Gräueltaten das Ende der Hippie-Zeit in Hollywood einläuteten. Der Film soll am Todestag von Sharon Tate, am 9. August, in die Kinos kommen.

Charles Manson blieb bis zu seinem Lebensende in Haft. Er starb 2017 mit 83 Jahren eines natürlichen Todes.


Quelle: teleschau – der Mediendienst