Die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus (1451-1506) war nur der Anfang. Als der italienische Seefahrer auf seiner vierten Überseereise im heutigen Honduras erstmals amerikanisches Festland betrat, begann eine bis heute beispiellose Siedlungswelle.

Zuerst waren es die Spanier, die sich in Florida ansiedelten. Ihr Erbe sind heute 50 Millionen Amerikaner, die als erste Sprache Spanisch sprechen – mehr als in Spanien selbst. Es folgten auch aufgrund brutaler Religionskriege und dem Wunsch nach Freiheit vor allem englische Siedler. Im 19. Jahrhundert waren es schließlich mehr als 30 Millionen Europäer, die ihre Höfe und Häuser verließen, um zuerst an der Ostküste der Vereinigten Staaten ihr Glück zu finden. "Der amerikanische Traum", heißt eine aufwendig produzierte Dokumentation von Regisseur Peter Bardehle, die nun chronologisch und sehr detailliert erzählt, welch unterschiedlichen Einflüsse bis heute auf Amerika wirken.

Entwicklungen wie der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg von 1775 bis 1783 gegen die britische Kolonialmacht, der Amerikanische Bürgerkrieg von 1861 bis 1865 zwischen den Nord- und Südstaaten sowie ein unbändiger Entdeckergeist führen im Zeitraffer logisch auf, wie die Europäer in mehr als 500 Jahren Siedlergeschichte Amerika geprägt haben – zahlreiche Brutalitäten beispielsweise gegen die Urbevölkerung der Indianer eingeschlossen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst