Arnold Schwarzenegger hält nicht viel von Donald Trump und der US-Präsident hält nicht viel vom "Terminator". Nun hat die Fehde der beiden skurrile Züge angenommen.

Arnold Schwarzenegger soll tot sein. Zumindest, wenn es nach Donald Trump geht. Bei einem Social-Media-Gipfel im Weißen Haus verkündete der US-Präsident überraschend den Tod des Filmstars und ehemaligen Gouverneurs von Kalifornien. Wie der Korrespondent Hunter Walker auf Twitter berichtete, erklärte Trump während eines Vortrags: "Arnold Schwarzenegger ... Wissen Sie was? Er ist tot ... Ich war dabei."

Eine Behauptung, die vor allem ein Mann so nicht stehen lassen konnte: Arnold Schwarzenegger selbst. Denn der ist selbstrendend nach wie vor quicklebendig. Bei Twitter wandte sich der 71-Jährige direkt an den US-Präsidenten: "Ich bin immer noch hier. Wollen wir unsere Steuererklärungen vergleichen?"

Das skurrile Social-Media-Scharmützel zwischen "Arnie" und Trump ist nicht das erste seiner Art. Die Fehde zwischen den beiden hat ihren Ursprung in der US-amerikanischen TV-Show "The Apprentice", die sich von 2004 bis 2015 um Donald Trump als Gastgeber und Juror drehte. Er blieb nach seinem Ausstieg weiterhin als ausführender Produzent beteiligt. Sein Nachfolger war Arnold Schwarzenegger, doch schon 2017 gab der "Terminator"-Star seinen Ausstieg bekannt. Seitdem sind die Einschaltquoten stark gesunken, laut Schwarzenegger liege das an der Beteiligung Trumps an der Show.

Trump hatte seinerzeit via Twitter auf den Ausstieg Schwarzeneggers reagiert. "Ja, Arnold Schwarzenegger hat als Gouverneur von Kalifornien einen wirklich schlechten Job gemacht und einen noch schlechteren bei 'The Apprentice' ... aber wenigstens hat er es versucht", schrieb er. Schon damals konterte Schwarzenegger mit dem Verweis darauf, dass Trump seine Steuererklärungen nie öffentlich gemacht habe.

Bei dem Social-Media-Gipfel, zu dem er seine Unterstützer in den sozialen Medien einlud, wetterte Donald Trump auch gegen Twitter und ähnliche Netzwerke, die angeblich seine Meldungen zensieren würden. So beschuldigte der 73-Jährige Twitter, seine Follower- und Tweetzahlen zu senken.


Quelle: teleschau – der Mediendienst