Ella Schön (Annette Frier), die unter dem Asperger-Syndrom leidet, hat eine neue Heimat an der Ostsee gefunden. Als Schützling des örtlichen Anwalts Kollkamp (Reiner Rainers) versucht Ella, die – für sie schwierigen – Gefühlsäußerungen der Fischländer zu interpretieren. Dabei hilft ihr die dreifache Mutter Christina (Julia Richter), ehemalige Nebenfrau von Ellas verstorbenem Mann.

Im Zentrum des ersten "Ella Schön"-Films im ZDF stand am vergangenen Sonntag die Beziehung der beiden so unterschiedlichen Witwen und deren Annäherung. Im zweiten Teil der geplanten Reihe ("Das Ding mit der Liebe") erweitert sich das Themenfeld auf Ellas Einsätze als Anwältin. In ihrem ersten Fall soll sie einer schwangeren Köchin helfen, die zu Unrecht gefeuert wurde.

Die nette, aber ein wenig zu harmlos geratene Küstenschnurre lebt vom lebendigen Spiel Julia Richters und der zurückgenommenen Lakonie Annette Friers. Immerhin: Hier stehen zwei tolle weibliche Charaktere im Mittelpunkt. "Herzkino"-Unterhaltung für Menschen, denen der "Tatort" im Ersten zu anstrengend ist.


Quelle: teleschau – der Mediendienst