Afrikas Elefanten sind die größten Säugetiere, die über die Erde ziehen. Doch wenn sich ihre Wege mit denen der Menschen kreuzen, prallen Welten aufeinander.

Eine Schulterhöhe von rund drei Metern, Maximalgewichte für Bullen von etwa 6.000 Kilogramm: Mit diesen enormen Körpermaßen hat der Afrikanische Elefant zumindest äußerlich nur sehr wenig mit dem Menschen gemein. Die mächtigen Vierbeiner zeichnet aber auch Intelligenz, ausgeprägter Familiensinn und die Fähigkeit, über weite Distanzen miteinander zu kommunizieren, aus. In einigen Verhaltensweisen ähneln sie dem Zweibeiner dann tatsächlich.

In der aufwendig produzierten Tier-Doku "Erlebnis Erde: Elefanten hautnah – Giganten mit Gefühl" von Thoralf Grospitz und Jens Westphalen ist viel Überraschendes zu sehen. Bei ihrer zweijährigen Reise durch das südliche Afrika hielten die renommierten Tierfilmer unter anderem fest, wie hochsensibel und sozial sich die Dickhäuter in der Herde bei Geburt, Verletzung oder Tod verhielten. Mit Berührungen beispielsweise spendeten sich die Kolosse immer wieder gegenseitig Trost.

Trotz einiger Gemeinsamkeiten vor allem im sozialen Verhalten prallen bei einem Zusammentreffen zwischen Mensch und Elefant doch immer auch wieder Welten aufeinander. In der kleinen Stadt Kasane in Botswana filmten Grospitz und Westphalen, wie sich die Riesen der Savanne beinahe täglich an die Grenzen der Zivilisation herantrauten. Bevor sie die Felder plündern konnten, bewaffneten sich die Bauern und vertrieben die Eindringlinge teils mit Gewalt.


Quelle: teleschau – der Mediendienst