Eröffnungsfeier in der ARD

Christian Stückl wird bei "Woche der Brüderlichkeit 2021" ausgezeichnet

von Rupert Sommer

Die "Woche der Brüderlichkeit 2021" widmet sich unter anderem dem Kampf gegen Antisemitismus und dem friedlichen Zusammenleben der Religionen. Theater-Intendant Christian Stückl erhält bei der Eröffnung die Buber-Rosenzweig-Medaille 2021.

ARD
Eröffnungsfeier zur "Woche der Brüderlichkeit 2021"
Kultur • 07.03.2021 • 23:35 Uhr

Christian Stückl ist ein Theatermann, der sich für das Miteinander einsetzt und der auch vor sperrigen Religionsthemen nicht zurückschreckt – nicht zuletzt als Festspielchef bei dem zuletzt Corona-bedingt verschobenen Passionsspiel in Oberammergau. In der spätabendlichen ARD-Sonntagssendung "Eröffnungsfeier zur 'Woche der Brüderlichkeit 2021" erhält Stückl die Auszeichnung Buber-Rosenzweig-Medaille verliehen, die an das Wirken der jüdischen Philosophen Martin Buber und Franz Rosenzweig erinnert.

Der Festakt, in den die Auszeichnung eingebettet ist, markiert den Auftakt der diesjährigen Veranstaltungsreihe, die sich dem friedlichen Zusammenleben der Religionen und dem Kampf gegen Antisemitismus verschrieben hat.

Mit dem aus Oberammergau stammenden Regisseur Christian Stückl wird ein Theaterprofi geehrt, der nach Ansicht der Ausrichter in besonderer Weise auch das Jahresthema das Leitthema der "Woche der Brüderlichkeit" reflektiert. Es lautet in diesem Jahr nämlich: "... zu Eurem Gedächtnis: Visual History". Damit soll die Bedeutung visueller Medien für die Erinnerung- und Gedenkkultur herausgestrichen werden.

Die Laudatio auf Stückl, der auch Intendant des Münchner Volkstheaters ist, hält der Münchner Kardinal Reinhard Marx. Außerdem wird unter anderem Winfried Kretschmann, der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, eine Rede halten. Musikalisch umrahmt wird der Festakt von den Stuttgarter Philharmonikern. Die Moderation der Veranstaltung, die erstmalig ohne Publikum stattfinden muss, übernimmt Evelyn König.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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