Neue Fälle für die Agenten der "FBI: Special Crime Unit": SAT.1 setzt die erste Staffel der Crime-Serie fort – und hofft auf bessere Quoten als beim Start.

Länger war es ruhig gewesen um die beiden FBI-Agenten Maggie Bell (Missy Peregrym) und den von der Drogenvollzugsbehörde DEA kommenden Omar Adin "OA" Zadin (Zeeko Zaki). SAT.1 hatte erst im Januar dieses Jahres die Crime-Serie von US-Produzent Dick Wolf an den Start gebracht. Zu Beginn der Ausstrahlung lief sie noch unter dem überschaubaren und sehr kurzen Titel "FBI". Nach nur zwölf Episoden waren im März die Ermittlungen gegen terroristische Aktivitäten und das organisierte Verbrechen dann wieder eingestellt. Ein Grund wohl: überschaubare Quoten. Obwohl die Reihe sich nach sehr schwachem Start doch berappelte und schließlich mehr als acht Prozent bei der werberelevanten Zielgruppe erreichte.

Dass "FBI" nun unter dem erweiterten Titel "Special Crime Unit" mit den noch ausstehenden zehn Episoden einen weiteren Einsatz erhält, liegt auch daran, dass sich im Serien-Universum sehr viel getan hat. Der Sender glaubt wohl an Folgeaufträge. "FBI" läuft beim US-Network CBS so erfolgreich, dass eine zweite Staffel jüngst im September angelaufen ist. Und mehr noch: Sogar ein Ableger ist bereits unter Dach und Fach. "FBI: Most Wanted" wird im kommenden Jahr die Ermittlungen aufnehmen.

So weit ist man bei der deutschen Ausstrahlung noch nicht. Bei ihrem ersten Einsatz seit der längeren Pause bei SAT.1 müssen sich die Agenten Bell und Zadin zunächst mit einem Banküberfall auseinandersetzen. Zwei voll maskierte Täter stürmen bewaffnet eine New Yorker Filiale und bringen ihre Forderungen mittels eines Zettels zum Ausdruck. Ansonsten findet keine laute Kommunikation statt. Erst als es zu einem tödlichen Schusswechsel kommt, schreit einer der Täter auf. Laut Zeugenaussagen handelte es sich dabei ohne Zweifel um eine Frau.


Quelle: teleschau – der Mediendienst