Eigentlich sollte der "He-Man"-Film im Dezember in die Kinos kommen. Doch nun machte der Spielzeughersteller Mattel der Filmfirma einen Strich durch die Rechnung. Auch "Barbie" kommt so schnell wohl nicht in die Kinos.

Ihren Kindheitshelden He-Man werden Fans der gleichnamigen 80er-Jahre-Trickserie vorerst wohl weiterhin nur in Wiederholungen zu sehen bekommen: Nach langem Hin und Her wollte Sony einen neuen Film über die "Masters of the Universe" eigentlich im Dezember 2019 in die Kinos bringen. Nun jedoch hat das Studio die Lizenzrechte an den Figuren verloren – und wird sie so schnell auch nicht wiederbekommen. Spielzeughersteller Mattel, auf dessen Actionfiguren-Reihe die Verfilmung basiert, gründete nun eine eigene Filmsparte. Geleitet wird diese von Hollywood-Produzentin Robbie Brenner ("Dallas Buyers Club", "Escape Plan"), gab Mattel-Chef Ynon Kreiz bekannt.

"Generationen von Kindern aus aller Welt sind mit den Marken und Figuren von Mattel aufgewachsen und haben eine starke, emotionale Verbindung zu ihnen", zitiert "Variety" die 47-Jährige. "Es gibt so viele Geschichten, die man mit diesen ikonischen Marken erzählen kann, und ich freue mich darauf, das zu tun". Mattel will so zu Konkurrenten wie Lego und Hasbro aufholen, die mit der "Lego Movie"- beziehungsweise "Transformers"-Reihe eigene erfolgreiche Filmfranchises haben.

In Branchenmedien wird davon ausgegangen, dass die beiden Mattel-Projekte, die sich bei Sony in Entwicklung befanden, damit verworfen sind. He-Man und die Masters of the Universe hätten eigentlich im Dezember 2019 in die Kinos kommen sollen – nach einem Drehbuch von David S. Goyer ("Batman v Superman: Dawn of Justice") und unter der Regie von Aaron und Adam Nee. Außerdem arbeitete Sony an einem Barbie-Realfilm, in dem Anne Hathaway die Hauptrolle spielen sollte. Der Kinostarttermin wurde vom Studio vor einiger Zeit von 2018 auf 2020 verschoben.


Quelle: teleschau – der Mediendienst