Erneut blickt Dieter Nuhr mit satirischem Blick im Ersten auf die vergangenen zwölf Monate zurück. Für den Kabarettisten ist viel passiert, und dennoch scheint eine Zeit irgendwie stillgestanden zu sein.

Donald Trump ist auch mehr als ein Jahr nach seiner Wahl zum US-Präsidenten noch immer entgegen einiger Hoffnungen im Amt, beim FC Bayern München ist der inzwischen 72-jährige Jupp Heynckes urplötzlich zurück auf der Trainerbank. Und Angela Merkel scheint es mit einer ewigen Kanzlerschaft irgendwie auch ernst zu meinen. Dieter Nuhr erkennt in dem gerade auslaufenden Jahr mitunter eine Zeit des Stillstandes.

Trotzdem hat sich der hintersinnige Komiker wie schon in den Jahren zuvor erneut die Mühe gemacht, in einer möglichen Langeweile doch noch etwas Humoriges zu finden. Denn wie Nuhr meint, gilt in einer Zeit, in der große politische Entscheidungen oft nur noch emotional getroffen werden und eine mögliche neue Regierung bereits bei einem Kennenlernen scheitert, nur das Lachen als beste Medizin gegen einen Frust. Eine volle Stunde soll diese nun in seiner Sendung, die am 18. Dezember 2017 im Berliner Friedrichstadtpalast aufgezeichnet wurde, wirken.


Quelle: teleschau – der Mediendienst