Dreiteilige ARD-Doku

"Naturwunder Okawango": Kampf ums Überleben am Fluss des Lebens

von Hans Czerny

Die renommierten Tierfilmer Dereck und Beverly Joubert aus Botswana drehten über vier Jahre lang am Okawango. Ihre beeindruckenden Aufnahmen sind nun im Rahmen von "Erlebnis Erde" in der ARD zu sehen.

ARD
Erlebnis Erde: Naturwunder Okawango (1)
Tierdoku • 11.05.2020 • 20:35 Uhr

Kaum ein Preis, vom World Ecology Award bis zu mehreren Emmys, den die Tierfilmer Dereck und Beverly Joubert aus Botswana nicht schon erhalten hätten. Unermüdlich setzen sich die beiden mit ihren aufregenden Nahaufnahmen etwa für das Leben der Wildkatzen Afrikas gegen das Treiben der Großwildjäger ein. 25 Filme entstanden so in über 30 Jahren. Für ihren neuen Dreiteiler, "Naturwunder Okawango", den jetzt das Erste in der Reihe "Erlebnis Erde" sendet, durchstreiften sie vier Jahre lang das Gebiet des Okawango-Flusses, der in den Bergen von Angola entspringt und nach rund 1.500 Kilometern in der Kalahari-Wüste versickert.

Star des ersten Films ist zweifelsohne die Löwin "Fakeetsa", die bei der Büffeljagd schwer verwundet und von ihrem Rudel zurückgelassen wird. Mit einer Beinverletzung kämpft sie ums Überleben und sorgt dennoch für ihre Jungen. Die Bedingungen des Okawango-Deltas mit seinen hohen Gräsern und Sümpfen kommen ihr dabei als Versteck entgegen.

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Aber auch andere Bewohner des Okawango erfasst das Objektiv. Die Nahrungskette im Flussdelta reicht schließlich von Krabben und kleinen Fischen, die – aufgewirbelt von Elefanten, den "Architekten Afrikas" – zur Regenzeit gerne von den längst lauernden Raubwelsen gefressen werden.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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