"Fashion Brand Award"

Oliver Pocher führt Boris Becker mit Fake-Preis hinters Licht

Oliver Pocher hat es geschafft: Schon lange wollte er Boris Becker reinlegen, nun war er dank eines Mode-Awards, den es gar nicht gibt, offenbar erfolgreich.

Immer wieder versuchte Comedian Oliver Pocher den ehemaligen Tennis-Profi Boris Becker hereinzulegen – nun hat er es offensichtlich geschafft: Wie "Bild" berichtet, verlieh Pocher dem 52-Jährigen den "Fashion Brand Award" – einen Preis, der in Wahrheit jedoch nicht existiert.

Die Falle sei von langer Hand geplant gewesen: Pocher habe vor wenigen Wochen eine Gag-Spenden-Aktion unter dem Motto "Make Boris rich again" gestartet, um Becker finanziell zu unterstützen. Tatsächlich sollen dabei rund 500 Euro gesammelt worden sein. Allerdings soll der Tennis-Experte das Geld abgelehnt haben. Daraufhin habe Pocher einen Fake-Mode-Preis gegründet – und viel Arbeit in die Umsetzung gesteckt: Der 42-jährige Moderator der RTL-Show "Pocher – gefährlich ehrlich!" soll einen österreichischen Verlag und ein Magazin gegründet sowie eine Homepage und eine Telefonnummer zu einem erfundenen Chefredakteur erstellt haben. Sein Ziel: "Wir kriegen ihn mit seiner Eitelkeit."

Und die Mühen haben sich anscheinend gelohnt: Sowohl Becker selbst als auch sein Manager sollen den fiktiven Mode-Preis angenommen haben – ohne zu wissen, dass die gesammelte Summe aus der Spenden-Aktion in dem Sockel des Preises versteckt war. Die Auszeichnung hat Becker sogar per Video-Schalte angenommen und auf Instagram verkündet. Damit hat Oliver Pocher es endlich geschafft, die Tennis-Legende hereinzulegen.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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