Tourismuskampagne

Kasachstan wirbt offiziell mit "Borat"-Spruch

Der kasachische Reporter Borat ist eine der bekanntesten Figuren des britischen Comedians Sacha Baron Cohen. Am Freitag erscheint Teil zwei auf Amazon Prime Video. Der Schnauzbartträger meldet sich nun auf Twitter zu einer vermeintlichen Skandal-Szene zu Wort.
Der kasachische Reporter Borat ist eine der bekanntesten Figuren des britischen Comedians Sacha Baron Cohen. Am Freitag erscheint Teil zwei auf Amazon Prime Video. Der Schnauzbartträger meldet sich nun auf Twitter zu einer vermeintlichen Skandal-Szene zu Wort.  Fotoquelle: Getty Images

Der erste "Borat"-Film kam 2006 in Kasachstan überhaupt nicht gut an, die Regierung distanzierte sich von der Satire. Beim zweiten Film ist das anders.

Wie kann man am besten Touristen ins Land locken? Vielleicht mit einem prägenden Spruch einer bekannten Filmfigur? Dieses Experiment wagt nun Kasachstan: In einer offiziellen neuen Tourismuskampagne verwendete das zentralasiatische Land den Lieblingsspruch von "Borat": "Very nice!". Kasachstan ist das Heimatland von Borat Sagdiyev, der fiktiven Figur des Schauspielers und Komikers Sacha Baron Cohen.

Dabei teilen das Land und die Figur keine freundschaftliche Geschichte: Beim Erscheinen des ersten Films im Jahr 2006 versuchte die Regierung noch, sich von der Satire zu distanzieren. Der Film wurde zunächst verboten, Cohen sollte sogar verklagt werden. Allerdings folgte nach dem großen Erfolg des Films ein wahrer Touristenstrom nach Kasachstan. Nun macht sich das Land diesen Erfolg zunutze: In vier kurzen Werbeclips sind Touristen zu sehen, die herumlaufen, verschiedene Sehenswürdigkeiten Kasachstans betrachten und feststellen, dass es in dem Land "very nice" sei.

Die Fortsetzung des Films "Borat – Kulturelle Lernung von Amerika, um Benefiz für glorreiche Nation von Kasachstan zu machen" (2006) mit dem Titel "Borat Anschluss Moviefilm" wurde am 23. Oktober auf der Video-on-Demand-Plattform Prime Video veröffentlicht. Neben Sacha Baron Cohen spielen Tom Hanks und Luenell Campbell sich selbst.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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