Show bei SAT.1

"Promi Big Brother": freiwillig in den Lockdown

von Rupert Sommer

Drei Wochen eingesperrt im TV-Knast: Auch in diesem Jahr hat SAT.1 wieder Freiwillige für "Promi Big Brother" gefunden. Der Promi-Faktor hält sich indes bei vielen der Teilnehmer in Grenzen.

SAT.1
Promi Big Brother
Show • 07.08.2020 • 20:15 Uhr

Zu reißerischen Unterhaltungskonzepten, die wie "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" (RTL) oder eben nun wieder "Promi Big Brother" die vermeintliche oder echte Prominenz und den Star-Status im Titel führen, gehört diese Kardinalfrage dazu wie das Amen in der Kirche: "Wer zum Geier soll das sein?" Das wird auch bei der neuen Auflage der SAT.1-Überwachungsshow "Promi Big Brother" nicht anders sein. Wobei die Moderatoren zumindest schon einmal bestens bekannt sind: Jochen Schropp und Marlene Lufen stehen abermals für den Job parat.

Nun muss sich der gerade mal 24-jährige Facebook-"Star" Udo Bönstrup damit auseinandersetzen, ob seine Internet-Späße, die oft auf Kosten von Rentnern gehen, ihn tatsächlich schon zum "Promi" machen. Denn der junge Comedian zäht zu den diesjährigen "PBB"-Insassen. Immerhin schon eine Hauptrolle in der RTL-Dauerbrennerserie "GZSZ" hatte die 37-jährige Jasmin Tawil ergattert. Ansonsten ist ihr Anspruch auf Starruhm hauptsächlich mit ihrem Nachnamen verbunden: Sie war mal mit dem Popsänger Adel Tawil verheiratet. Adela Smajic wirkte in der Schweiz in der dortigen "Bachelorette"-Ausgabe mit. Alles Promis? Mehr oder weniger eben.

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Claudia Kohde-Kilsch war immerhin mal Wimbledon-Siegerin im Doppel, auch wenn das schon eine ganze Weile her ist. Und Kathy Kelly feierte mit der Kelly Family große Erfolge. Mehr zu den Kandiaten erfahren Sie hier.

Bei SAT.1 setzt man jedenfalls stark darauf, dass "Promi Big Brother" im Sommerloch wieder für publikumsträchtige Schlagzeilen und möglichst viel Gezank und Gefummel unter den Container-Bewohnern sorgen wird. Nicht wirklich eingetrübt wurde dieses Urvertrauen durch die Tatsache, dass das Experiment eine Wiederbelebung einer "Normalo"-Ausgabe der legendären "Big Brother"-Showreihe zuletzt spektakulär fehlschlug. Von den "Promis" erwartet sich der Bällchensender so viel, dass die "Lockdown"-Frist im Fernsehen nun sogar von zwei auf drei Wochen Sendezeit ausgeweitet wurde.

Und auch Zuschauer vor Ort möchte man bespaßen – eingedenk aller nötigen Corona-Sicherheitsmaßnahmen. Jeweils pro Sendetag 100 Fans sollen zusammen mit Schopp und Lufen die "Big Brother"-geplagten Spielkandidaten auf dem Studiogelände anfeuern können. "Es wird für uns alle eine große Freude, unsere Zuschauer endlich wieder live bei uns vor Ort begrüßen zu dürfen", freut sich Uli Baldauf, Produktionsleiter der zuständigen TV-Firma EndemolShine Germany, auf den erwarteten Ansturm der Fans.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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