Wiederholung in der ARD

"Zimmer mit Stall – Tierisch gute Ferien": ein entspannter Freitagabendfilm

von Wilfried Geldner

Eine ehemalige Stewardess eröffnet in den Bergen eine Ferienpension. Doch ein grantiger Witwer genießt auf dem Bauernhof Wohnrecht auf Lebenszeit. Die ARD zeigt nun nochmal die zweite Folge der Reihe. Ein entspannter Freitagabendfilm ...

ARD
Zimmer mit Stall – Tierisch gute Ferien
Familienkomödie • 07.08.2020 • 20:15 Uhr

Heimat und Berge sind in, speziell am Freitagabend in der ARD. Da darf die oberbayerische Voralpenkulisse gerne eine Hauptrolle spielen, so wie bei "Zimmer mit Stall". Die komödiantische Heimat-Reihe behandelt bereits über fünf Folgen hinweg den Kleinkrieg zwischen der ehemaligen Stewardess Sophie (Aglaia Szyszkowitz) und dem grantigen Witwer Barthl Fuchsbichler (Friedrich von Thun), der auf dem Hof sein Wohnrecht auf Lebenszeit zu genießen gedenkt. Nun wiederholt die ARD die zweite Folge "Tierisch gute Ferien".

Sophie hat sich bei der Verwirklichung ihres Traums, auf dem Bauernhof eine naturbelassene Fremdenpension einzurichten, etwas verkalkuliert. Es droht die Pleite – neue Ideen und Investitionen, sprich Fördergelder, müssen her. Gut, dass der Mann der angereisten besten Freundin, ein Architekt, sofort zum Zeichenstift greift und eine fördertaugliche Pool-Landschaft hinter Glaswänden entwirft. Nur der unfreiwillige Untermieter Barthl grantelt an allen Ecken und Enden herum und versucht, die Unternehmung zu hintertreiben. Dass sich Barthl und die sonnig-naive Sophie irgendwann versöhnen werden, ist unschwer zu erraten. Dazu werfen sie sich ihre Hasstiraden dann doch zu augenzwinkernd an den Kopf.

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Generell kommt alles sehr sanft daher, zu selten bricht die in vielen Oberland-Komödien ortsübliche Schwärze durch. Schade, dass beispielsweise der Vincent (Sepp Schauer), Frontmann einer dreiköpfigen Barthl-Band, die den "Tanz mit dem Teufel" (dem "Deifi") besingt, gleich zu Beginn auf der Bühne niedersinkt. Das den Freunden vom Todgeweihten testamentarisch auferlegte Urnenbegräbnis im nahen See bei Whisky und Zigarre gibt dem Film eine metaphysisch-bajuwarische Dimension, die ihm ansonsten fehlt.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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