Krimi-Reihe

"Schwarzach 23": Nach Folge vier ist überraschend Schluss

von Maximilian Haase

Überraschendes Aus für "Schwarzach 23": Mit der vierten Episode bringt das ZDF die ungewöhnliche Krimi-Reihe zu einem Ende. Hauptdarsteller Maximilian Brückner erklärt, warum.

Im vierten Film der ZDF-Krimireihe "Schwarzach 23" spielt Hauptdarsteller Maximilian Brückner gleich zweifach auf – als Kommissar Germinger und dessen Zwillingsbruder und Gegenspieler. Zugleich markiert die Doppelrolle unter dem Titel "Das mörderische Ich" (Montag, 31. August, 20.15 Uhr) aber auch das überraschende Ende der Reihe. "Mit dem vierten Film der bayerischen Polizistenfamilie Germinger hat sich das ZDF entschieden, die Krimireihe 'Schwarzach 23' zu einem Finale zu bringen", teilte das Zweite gegenüber der Nachrichtenagentur teleschau mit. Die Begründung des Senders: "Bei einer Vielzahl an Reihen möchten wir auch weiterhin die Möglichkeit haben, beweglich zu sein, Neues auszuprobieren und uns in unserem Gesamtportfolio weiterzuentwickeln."

"Schwarzach 23" sei "in seinem Mix aus Krimi-Spannung und schwarzem Humor, aus dunklem Thrill und unterhaltsamem Familienzwist eine gelungene Auffälligkeit in der ZDF-Primetime", so das ZDF. Auch Hauptdarsteller Maximilian Brückner ("Hindafing") äußerte sich zum Aus der Reihe: "Es hat Spaß gemacht und ist ein schöner Abschluss des Ganzen geworden", erklärte der 41-Jährige im Interview mit der teleschau zum aktuellen Film. "Für mich war aber auch von vornherein klar, dass dies das Ende sein wird", so der gebürtige Münchner, der ab September in der ARD-Serie "Oktoberfest 1900" zu sehen ist (ab Montag, 15.9., 20.15 Uhr)

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"Man sollte eine bestimmte Welle nicht zu lange reiten. Sich nicht auf einer Idee ausruhen", erklärte Brückner zu den Hintergründen des Reihen-Endes. "Ich wollte immer, dass kein Klamauk daraus wird. Sondern dass es auch wehtut", verriet der Schauspieler gegenüber der teleschau über das Anliegen, das er mit "Schwarzach 23" gehabt habe. "Für mich ist auch eine Komödie erst dann eine Komödie, wenn es kein gegenseitiges Streicheln ist. Und das haben wir ganz gut hinbekommen."


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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