Helfen Homöopathie und alternative Heilmethoden? Ist wirklich "Alles Kopfsache?": In der aktuellen Ausgabe von "Leschs Kosmos" beleuchtet Harald Lesch "Die Macht der Selbstheilung".

Alternative Heilmethoden bieten, genau wie die von ihren Vertretern oft kritisierte Schulmedizin, eine unerschöpfliche Basis für lukrative Geschäfte. Obwohl ihre direkte Wirksamkeit von der evidenzbasierten Wissenschaft oft nicht belegt werden kann, finden Homöopathie und Co. eine riesige Anhängerschaft. Von Energieströmen über Handauflegen bis zu den wirkstofflosen Globuli: Viele Menschen glauben an die Kraft diverser Heilarten, die in erster Linie über das Gehirn funktionieren.

Nicht umsonst stoßen Forscher immer wieder auf verblüffende Wirkungseffekte des alternativen Heilens, die scheinbar unerklärlich sind. In der aktuellen Ausgabe von "Leschs Kosmos" widmet sich Harald Lesch genau diesen Phänomenen. Unter dem Titel "Alles Kopfsache? Die Macht der Selbstheilung" beleuchtet der Wissenschaftler und Moderator jenen Einfluss unseres Gehirns auf die Gesundheit, den sich alternative Heilmethoden (wenn auch nicht explizit ausgesprochen) zunutze machen.

Schließlich besitzt unser Körper enorme Selbstheilungskräfte, gar "eine hauseigene Apotheke", die etwa Schmerzen lindern und uns sogar vorspielen kann, dass genug Sauerstoff vorhanden ist, wenn dies gar nicht der Fall ist. Wie sehr der Placebo-Effekt ausgereizt werden kann, zeigt die Sendung anhand von Scheinoperationen: Verspüren Menschen mit gebrochenem Wirbel, die nur zum Schein operiert werden, tatsächlich Linderung? Eine große Rolle, so die Erkenntnis, scheint auch bei Operationen die Zuwendung des behandelnden Arztes zu spielen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst