Ganz schön viel drin in dieser Folge: Widerstand gegen Schwule, Mobbing auf breiter Linie, Zwei-Klassen-Gesellschaft, die verheerenden Risiken von Fake News in den Sozialen Netzwerken und noch das ein oder andere mehr.

Johannes Rotter hat viel ins Drehbuch gepackt. Kein Problem für Regisseur Felix Herzogenrath, der die beiden Kölner Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) bei ihrer Suche nach dem Mörder des 17-jährigen schwulen Schülers Jan in ihre gewohnte Souveränität setzt.

Die beiden gleiten elegant durch die 90 Minuten. Keine Spur von Unsicherheit selbst dann bei Freddy, als dieser kurz vorm Disziplinarverfahren steht. Schließlich hat er ja noch Max. Und im Backoffice den fleißigen Jütte, der süffisant die offizielle Beschwerde der Schulbehörde im Schredder verschwinden lässt und Freddy zum Personalrat schickt. Sehenswert!


Quelle: sb