Moderatorin Andrea Kiewel guckt privat nicht nur ZDF, sondern gerne auch Serien bei Netflix. Eine hat es ihr besonders angetan, wie sie nun verriet.

"Bekäme ich in diesem Leben noch einmal einen Sohn, ich würde ihn Eli nennen": Diese Offenbarung von Andrea Kiewel kommt überraschend, Insbesondere, weil sie auf einer Netflix-Serie basiert, von der die Moderatorin derzeit so begeistert ist, dass sie dazu in der "Jüdischen Allgemeinen" einen Lobgesang veröffentlichte. "The Spy" heißt die sechsteilige Miniserie des Streamingdienstes, die Kiewel sogar zum Weinen brachte, wie sie gesteht.

Mit "Borat" Sacha Baron Cohen in der Hauptrolle erzählt die israelische Produktion von Eli Cohen, jenem berühmten Spion in Damaskus, der 1965 öffentlich gehängt wurde. "Ich weine schon in den ersten Szenen von The Spy, und ich atme erst wieder normal, nachdem ich alle sechs Folgen (in einer Nacht vier, in der darauffolgenden die letzten zwei) zu Ende geschaut habe", schreibt Kiewel in ihrem Beitrag.

Zunächst sei sie jedoch mit Blick auf die Besetzung skeptisch gewesen: "Dass er sich das überhaupt traut. Der Schauspieler, der als Borat bekannt wurde und dabei ein Kleidungsstück trug, welches den Begriff 'Kleidungsstück' nicht im Geringsten verdient hat. Eli Cohen war immer exzellent angezogen. Borat nie. Borat trug einen 'Man-Kini'. Noch Fragen?".

Ihr Urteil über "The Spy" ist klar: "Der Mann ist ein Held. Und schon nach einer Sekunde ist Borat nicht mehr existent. Sondern nur noch zwei Cohens: der heldenhafte Ex-Spion Eli und der Schauspieler Sacha Baron Cohen."


Quelle: teleschau – der Mediendienst