Die vierteilige ARTE-Reihe beschäftigt sich mit Stars, die viel zu früh ums Leben kamen. Los geht's mit einer Nahaufnahme des innerlich zerrissenen Popsängers Falco.

Für so manches vielversprechende Talent wurde der öffentliche Erwartungsdruck und das blitzlichtumwitterte Auftreten im Rampenlicht zu einer Belastung. Die vierteilige ARTE-Dokumentarreihe "Too Young to Die" hat es sich zur Aufgabe gemacht, hinter die Mythen und Medieninszenierungen von Stars zu blicken, die viel zu früh ums Leben kamen.

Gerne wird nach dem überraschenden Ableben dann von den Göttern geraunt, die diejenigen angeblich deswegen so früh zu sich holen, die sie besonders lieben. Oder von der Selbstzerstörung, die zum Rock'n'Roll-Lebensstil allem Anschein nach zwingend dazu gehört.

Im ersten Teil, der bereits 2014 entstand, porträtiert Jobst Knigge den österreichischen Charts-Überflieger Falco, der mit Welthits wie "Amadeus" berühmt wurde, dann abstürzte und mit nur 40 Jahren bei einem Fahrzeug-Crash in der Dominikanischen Republik verunglückte.

ARTE greift damit eine Thematik auf, die der Sender schon vor einiger Zeit in der "Too Young to Die"-Reihe ausgebreitet hatte – unter anderem auch in der einstigen Sonderprogrammierung zum "Summer of Rebels". In früheren Folgen standen unter anderem John Belushi, Heath Ledger, aber auch Musiker wie Kurt Cobain und die Stilikone Sharon Tate im Zentrum. Wann die weiteren Folgen gezeigt werden, steht noch nicht fest.


Quelle: teleschau – der Mediendienst