ARD und ZDF versprechen den WM-Fans ein Multimedia-Erlebnis der Extraklasse. Auch ein Pay-TV-Sender ist mit von der Partie.

Russland im Sommer 2018: 32 Teams, 64 Spiele, ein Traum — am 15. Juli im Olympiastadion Luschniki in Moskau den WM-Pokal in die Höhe zu recken. Vier Wochen lang kämpfen die besten Fußballnationen der Welt vom 14. Juni an bei der WM in Russland um die begehrte Trophäe, die 2014 DFB-Kapitän Philipp Lahm entgegennehmen durfte. Fußballfans in Deutschland werden dank umfangreicher Berichterstattung im Fernsehen und online keine Sekunde verpassen.

Die Live-Übertragungen aus den zwölf Stadien teilen sich einmal mehr ARD und ZDF – sowohl im Free-TV als auch per Stream im Internet. Die elf gastgebenden Städte in Russland liegen in vier verschiedenen Zeitzonen. Der Anstoß der Vorrundenspiele erfolgt zwischen 12 Uhr und 21 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ). Das Eröffnungsspiel mit Russland gegen Saudi-Arabien läuft am 14. Juni um 17 Uhr im Ersten, das Finale am 15. Juli um 17 Uhr im ZDF.

Die deutschen Spiele bei der WM

Besonders spannend aus deutscher Sicht: Wann und wo sind die Spiele der DFB-Elf zu sehen? Deutschland trifft in Gruppe F auf Mexiko, Schweden und Südkorea. Das Auftaktspiel gegen Mexiko am 17. Juni um 17 Uhr überträgt das ZDF, ebenso die Partie gegen Südkorea am 27. Juni um 16 Uhr. Das Duell mit Schweden zeigt die ARD am 23. Juni um 20 Uhr. Ab dem Achtelfinale wechseln sich die beiden Sender mit den Übertragungen der WM-Spiele ab, beginnend mit dem Ersten.

Alle Partien auch online im Stream

Das Komplettpaket liefern die Öffentlich-Rechtlichen, wie schon bei der WM 2014, auch im Internet. Alle 64 Begegnungen laufen in voller Länge und kostenlos im Livestream auf www.sportschau.de sowie sport.zdf.de. Über die Apps der Sportschau und des ZDF, erhältlich für iOS und Android, sind die Streams auch mobil jederzeit abrufbar. Für alle, die live etwas verpasst haben, stehen die Spiele im Nachhinein in der Mediathek zur Verfügung. Neu ist ein Angebot, das im Ersten "Multi-Angle-Content" und im Zweiten "My View" heißt: Der Zuschauer kann online verschiedene Kameras im Stadion anklicken und so sein eigener Regisseur sein. Auch lassen sich Tore oder strittige Szenen schon während des Spiels aus verschiedenen Kamera-Blickwinkeln anschauen.

Nicht jeder hat zu den Spielzeiten die Gelegenheit, Bewegtbilder zu verfolgen. Für diesen Fall bieten ZDF und Sportschau, ebenso wie weitere große Nachrichten- und Sportportale, auf ihren Websites Liveticker an. So bleiben auch Fans auf Ballhöhe, die im Büro oder unterwegs nicht auf den Stream zugreifen können. Darüber hinaus versorgen die Sender ihre Follower via Twitter, Facebook, Instagram und Youtube mit den wichtigsten Infos vom Turnier und insbesondere von der deutschen Mannschaft. Erstmals dürfen in diesem Jahr die Highlights der Spiele auf Facebook gepostet werden.

Die TV-Teams von ARD und ZDF

Das Sendezentrum und die gemeinsamen Studios von ARD und ZDF werden nicht in Russland, sondern in Baden-Baden eingerichtet. Begründet wurde diese Entscheidung mit Kostensenkungen. Für die Zuschauer soll sich dadurch allerdings nichts ändern. Vor der Kamera steht beim ZDF das bewährte Duo Oliver Welke und Oliver Kahn, unterstützt vom Taktik- Experten Holger Stanislawski und vom ehemaligen Schiedsrichter Urs Meier. Zum ARD-Team gehören neben den Moderatoren Matthias Opdenhövel und Alexander Bommes die Ex-Nationalspieler Philipp Lahm und Thomas Hitzlsperger sowie U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz und Hannes Wolf, bis Januar 2018 Bundesliga-Coach des VfB Stuttgart.

Bei Sky können Fußballfans, die einen bestimmten Receiver und Fernseher haben, 25 Spiele des Turniers in Russland sehen. Der Pay-TV-Sender kann sich an jedem Spieltag das Topspiel aussuchen. Klar ist, dass der Sender auf jeden Fall alle deutschen Spiele, die beiden Halbfinals, das Spiel um Platz drei und das Finale übertragen wird. Sky hat das exklusive Recht, seine Spiele als einziger Fernsehsender in Deutschland in Ultra-HD zu übertragen.