Doku bei n-tv

Wiederanpfiff – Die Corona-Krise im Fußball: "Wir möchten gerne wieder arbeiten!"

von Andreas Schoettl

Viele Deutsche sehen den Re-Start der Fußball-Bundesliga kritisch. Eine Doku bei n-tv blickt zurück auf den Saisonabbruch wegen der Corona-Krise und zeigt den Weg zum Re-Start zeigt Pros und Contras.

Wenn am Samstag, 16. Mai, die Bundesliga als erste Profiliga wieder zum Spielbetrieb zurückkehrt, bleiben die Meinungen darüber gespalten. Unter anderem lehnen viele Fans die geplanten Geisterspiele ab. Für andere wiederum zählt nur, dass der Ball wenigstens im Fernsehen wieder rollt. Ebenfalls umstritten ist das verpflichtende Hygienekonzept der Deutschen Fußballliga (DFL). Die Profispieler sollen wie gewohnt in die Zweikämpfe, gemeinsam jubeln bei einem erzielten Tor dürfen sie aber nur mit Abstandsregeln. Wie läuft das dann in der Praxis auf dem Spielfeld?

Die News-Reportage "Wiederanpfiff – Die Corona-Krise im Fußball" blickt am Donnerstagabend, 14. Mai, 23.30 Uhr, auf die Pros und Kontras zum Re-Start der Bundesliga. Neben den weiteren politischen Entscheidungen, die zum Wiederanpfiff geführt haben, thematisiert der Film auch die Lage in den internationalen Ligen wie der Premier League. In England beispielsweise ruht der Ball auch weiterhin. Kann sich die Bundesliga durch den früheren Anpfiff nun in zwei Tagen etwa einen Wettbewerbsvorteil erspielen?

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Fußballprofis wie der Nationalspieler Ilkay Gündogan berichten unter anderem über persönlichen Trainingseinheiten im Home Office. Deutliche Worte findet Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Er stellt sich vehement gegen die Kritiker des Wiederanpfiffs in der Bundesliga. Watzke: "Wenn Leute es kritisieren, dass du deinem Job wieder nachgehen willst, mit dem Argument, dass du eine Extrawurst haben willst, dann verstehe ich die innere Logik überhaupt nicht. Da ist man irgendwo auf zwei Ebenen unterwegs. Es geht nicht so sehr nur darum, dass wir wieder unseren Sport treiben wollen, sondern der Sport ist unser Beruf, wir möchten gerne wieder arbeiten."


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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