Kino-Comeback

He-Man ist zurück: Der neue "Masters of the Universe"-Film setzt auf Nostalgie

09.06.2026, 13.53 Uhr
Die Kultfigur aus den 80ern bekommt ihren nächsten großen Auftritt. Für Fans von Eternia, Grayskull und Skeletor dürfte das ein besonderes Wiedersehen werden.

Eternia, Grayskull, Evil-Lyn, Man-At-Arms, Skeletor und natürlich He-Man: Bei vielen Kindern der 80er-Jahre, besonders bei den Jungs von damals, lösen diese Namen bis heute Begeisterung aus. Mattels Spielzeug, die legendäre Zeichentrickserie von Filmation, Plastikschwerter, Brotzeitdosen und Schlafanzüge – für viele Mittvierziger sind das Erinnerungen von unschätzbarem Wert. "Ich habe die Kraft!", hieß es damals. Und so oder so ähnlich soll es jetzt erneut klingen: Vier Jahrzehnte nach dem großen He-Man-Hype läuft ab sofort ein neuer "Masters of the Universe"-Film im Kino.

He-Man auf der großen Leinwand, da gibt es eine ganz eigene Vorgeschichte. Gary Goddards "Masters of the Universe"-Film von 1987 war mit Dolph Lundgren in der Hauptrolle (und Dave Langella als Skeletor) recht prominent besetzt, wird heute aber höchstens noch als Kult-B-Movie gefeiert und war für "echte" He-Man-Fans eigentlich schon damals eine Qual: He-Man sah nicht aus wie He-Man, Skeletor nicht wie Skeletor, und auch sonst hatte der Sci-Fi-Trash kaum etwas mit den bekannten Inhalten der TV-Serie zu tun.

Ganz anders verhält es sich nun mit der neuen "Masters of the Universe"-Adaption von Travis Knight (Regie) und Chris Butler (Drehbuch), die nichts neu interpretieren oder neu erfinden wollen und den Fans stattdessen das geben, was sie wollen: He-Man, einfach nur He-Man, so stark und super und simpel, wie man ihn aus den 80ern kennt. Sein magisches Schwert sieht exakt so aus wie damals, der Filmscore spielt mit der ikonischen Titelmelodie der alten TV-Serie. Für den Soundtrack des neuen Films lässt Queen-Gitarrist Brian May die Saiten kreischen – großartig!

"Masters of the Universe": Neuer He-Man-Film setzt voll auf 80er-Nostalgie

Travis Knight und Chris Butler orientieren sich stark an der Serie und dem Spielzeug, wenden allerdings auch einen erzählerischen Kniff an, den man aus der Kinoverfilmung mit Dolph Lundgren kennt. He-Man landet nämlich erst einmal als Adam in der echten Welt. Als kleiner Junge wurde er dorthin verfrachtet, die Erinnerungen an seinen Heimatplaneten Eternia sind längst erloschen. Bis er ein Zauberschwert findet, das eine seltsame magische Energie in ihm weckt. Eine Kraft, die ihn zum mächtigsten Mann im Universum macht.

He-Man gegen Skeletor: Darum geht es im Fantasy-Blockbuster

So wird aus Adam bald wieder He-Man, und He-Man hat eine Mission: nach Hause zurückkehren, um Eternia vor seinem Erzfeind Skeletor zu retten. Der Schurken aller Schurken wird verkörpert von Jared Leto. Auch in der zweiten Reihe ist "Masters of the Universe" mit Stars wie Alison Brie (Evil-Lyn) und Idris Elba (Man-At-Arms) erstklassig besetzt. Die Produktion des Fantasy-Blockbusters, der ursprünglich schon vor fünf Jahren in die Kinos kommen sollte, soll bis zu 200 Millionen US-Dollar verschlungen haben. Vor der Fertigstellung des neuen Films waren mehrere Realisierungsversuche (unter anderem auch durch Netflix) gescheitert oder vorzeitig eingestellt worden.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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