Spannung am Set

Kate Winslet: Deshalb arbeitete sie 25 Jahre lang nicht mit James Cameron

08.06.2026, 11.51 Uhr
Nach "Titanic" arbeiteten Kate Winslet und James Cameron ganze 25 Jahre nicht zusammen. Winslet sprach offen über Camerons Temperament am Set und erklärte ausführlich, warum sie dennoch für "Avatar: The Way Of Water" zurückkehrte.

Nach ihrem Durchbruch mit "Titanic" arbeitete Kate Winslet rund 25 Jahre lang nicht erneut mit James Cameron zusammen. Die Produktion des Films machte sie zusammen mit Leonardo DiCaprio weltbekannt. DiCaprio und Winslet standen anschließend gemeinsam in "Zeiten des Aufruhrs" vor der Kamera und pflegen seither eine enge Freundschaft.

Die Arbeit mit James Cameron beschrieb Winslet in früheren Interviews als herausfordernd. In früheren Berichten wurde Winslet mit kritischen Aussagen über Camerons Arbeitsweise am "Titanic"-Set zitiert. Demnach habe Cameron eine sehr klare Vision gehabt und ein schwer berechenbares Temperament gezeigt; die Schauspieler seien nach Winslets Einschätzung noch vergleichsweise glimpflich davongekommen.

In späteren Berichten wurde Winslet zudem mit der Aussage zitiert, man müsse ihr sehr viel Geld zahlen, damit sie noch einmal mit Cameron arbeite. Cameron galt bereits vor "Titanic" als Regisseur mit hohem Anspruch und fordernder Arbeitsweise. Der Film gewann elf Oscars und galt bis zum Start von "Avatar" im Jahr 2009 als erfolgreichster Film aller Zeiten. Eine erneute Zusammenarbeit wirkte lange nicht absehbar.

Hinter den Kulissen von "Titanic": Streitpunkte zwischen Kate Winslet und James Cameron

Berichte über die Dreharbeiten zu "Titanic" schilderten Camerons Führungsstil als besonders fordernd und als möglichen Grund für Spannungen am Set. Winslet sagte, die Schauspieler hätten noch die günstigsten Bedingungen gehabt, da Camerons Ton und Druck hauptsächlich die Crew getroffen hätten. Cameron verteidigte seine Arbeitsweise in späteren Interviews wiederholt mit dem hohen Anspruch an seine Filme.

Trotz aller Differenzen schätzte Cameron Winslets schauspielerische Leistung, die den Erfolg von "Titanic" maßgeblich prägte. "Titanic" brach zahlreiche Einspielrekorde; "Avatar" und "Avatar: The Way of Water" gehören ebenfalls zu den weltweit erfolgreichsten Filmen.

Kate Winslet kehrte nach 25 Jahren für "Avatar: The Way Of Water" zurück

Mit dem 2022 veröffentlichten "Avatar: The Way Of Water" arbeiteten Winslet und Cameron erstmals seit "Titanic" wieder gemeinsam an einem Film. In der Fortsetzung von "Avatar" übernahm Winslet die Rolle der Ronal, Partnerin von Metkayina-Anführer Tonowari, dargestellt von Cliff Curtis. Die Fortsetzung von "Avatar" zählt zu den drei erfolgreichsten Kinofilmen weltweit.

Berichte verweisen darauf, dass beide ihre frühere Zusammenarbeit später differenzierter einordneten und Cameron bei "Avatar: The Way Of Water" als deutlich ruhiger beschrieben wurde. Die Oscar-Preisträgerin hatte 2009 für ihre Hauptrolle in "Der Vorleser" gewonnen. Die schwierigen Bedingungen bei "Titanic" wurden in Berichten immer wieder als Hintergrund für die lange Pause zwischen beiden gemeinsamen Projekten genannt.

Kate Winslet, James Cameron und die Wirkung von "Titanic"

Leonardo DiCaprio äußerte sich auch Jahre später anerkennend über Winslet. Ihr gemeinsamer Erfolg mit "Titanic" und die anhaltende Freundschaft der beiden stehen in deutlichem Kontrast zu den früher kritisch beschriebenen Erfahrungen mit Cameron am "Titanic"-Set. Filmstarts berichtet, Winslet habe nach den belastenden Erfahrungen am Set lange nicht erneut mit Cameron zusammengearbeitet. Erst mit "Avatar: The Way Of Water" kam es wieder zu einem gemeinsamen Projekt.

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