Wolfgang Petry als Vater: Achim Petry spricht über prägende Momente
Seit Wolfgang Petry 2006 seine Bühnenkarriere beendete, ist es öffentlich deutlich ruhiger um den Schlagerstar geworden. Musik macht der heute 74-Jährige zwar weiterhin, auf große Auftritte verzichtet er jedoch. Ganz verschwunden ist der Name Petry aus der Schlagerwelt trotzdem nicht: Sein Sohn Achim führt ihn seit vielen Jahren weiter. Im Podcast „Saunah Dran – mit Daniel Danger“ erzählte der 54-Jährige nun, weshalb dieser Schritt für ihn rückblickend kaum besser hätte laufen können.
Dabei sträubte sich der Petry-Spross anfangs noch gegen eine Karriere in der Musikbrache. Im Gespräch mit Daniel Danger erinnert er sich: "Ich habe das lange vor mich hergeschoben, weil mein Vater ständig unterwegs war." Er habe seinen Vater oft vermisst, wenn dieser für Auftritte und Touren unterwegs war und gesteht, "dass ich das lange nicht machen wollte, mit der Musik".
Schließlich zog es ihn aber doch auf die Bühne. Wenn auch zunächst in einem kleinen Rahmen. Mit seiner Schülerband sei Achim Remling, wie er mit bürgerlichen Namen heißt, damals in einer Musikschule aufgetreten. Vater Wolfgang Petry sei "klassisch, wie er so ist mit einer Jogging-Bux und Adiletten in der ersten Reihe in der Musikschule" aufgetaucht, erinnert sich Petry.
Achim Petry: Dieses Lob blieb ihm besonders im Gedächtnis
Drei Wochen später sei sein Vater schließlich auf Achim Petry zugekommen und habe gesagt: "Achim, ich fand das sehr gut, was du gemacht hast." Dieser gibt im Podcast zu Bedenken: "Das ist für ihn das äußerste Lob!"
Sein Vater habe zunächst gewollt, "dass ich dann Musik mit ihm zusammen mache". Doch die musikalischen Vorlieben von Vater und Sohn gingen auseinander. Achim Petry entschied sich erst für das Genre Metal und schrieb anschließend für einige Zeit Werbemusik, bis er letztendlich in die Fußstapfen seines berühmten Vaters trat.
"Seit 20 Jahren bin ich jetzt als Petry unterwegs und hab den Künstlernamen von meinem Vater angenommen." Der 51-Jährige stellt klar: "Das war die beste Entscheidung in meinem ganzen Leben, weil ich da einfach Bock drauf hatte." Er genieße es seine "eigenen Sachen" machen zu können: "Ich hab viele Freiheiten, kann davon leben, also was Besseres geht nicht", so Petry. "Mehr brauche ich auch nicht. Ich brauche nicht viel zum Glücklichsein."
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Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH