Renten-Debatte

"Gewolltes Missverstehen": CDU-Politiker verteidigt im ZDF Renten-Aussage von Friedrich Merz

27.04.2026, 12.18 Uhr
Steffen Bilger verteidigte im ZDF-"Morgenmagazin" die umstrittene Renten-Aussage von Friedrich Merz und kritisierte die deutsche Bevölkerung für "gewolltes Missverstehen". Merz hatte die gesetzliche Rente als "Basisabsicherung" bezeichnet.
ZDF-"Morgenmagazin"
Steffen Bilger war im ZDF-"Morgenmagazin" zu Gast.  Fotoquelle: ZDF.de

Als Friedrich Merz die gesetzliche Rente kürzlich als "Basisabsicherung" bezeichnete, machte sich eine bundesweite Verunsicherung breit. Angesprochen auf die kontrovers diskutierte Aussage des Kanzlers, verteidigte Steffen Bilger seinen Parteikollegen jetzt im ZDF-"Morgenmagazin".

Der CDU-Politiker fände es "schade, dass in Deutschland so oft die Debatten so geführt werden, dass ein gewolltes Missverstehen auch dazugehört", warf er der Bevölkerung vor und stellte klar: "Rente heißt natürlich, dass Basisabsicherung besteht im Alter, dass das Wesentliche damit abgedeckt werden soll. Es hat auch nie jemand darüber gesprochen, dass wir Renten kürzen wollen oder was auch immer da gleich alles reininterpretiert wurde."

Wie die Aussagen von Friedrich Merz eigentlich gemeint gewesen seien, erläuterte Bilger ebenfalls: "Sein Appell war: Wir müssen mehr tun für die private Vorsorge, auch für die Stärkung der Betriebsrenten. Und dafür haben wir einiges schon gemacht als Koalition. Aber es war auch ein Appell an die, die heute arbeiten, die es sich leisten können, privat vorzusorgen, die sollten das auch wirklich tun. Wir wissen aber auch, dass es natürlich Menschen gibt, die nicht ein paar Euro übrig haben, um jeden Monat etwas für das Alter noch zusätzlich zur Seite zu legen."

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Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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