James Bridges

Lesermeinung
Geboren
03.02.1936 in Paris, Arkansas, USA
Gestorben
06.06.1993 in Losa Angeles, Kalifornien, USA
Sternzeichen
Biografie
"Ich schien immer in der Lage zu sein, genau das zu tun, was ich wollte" sagt James Bridges 1980 anläßlich seiner Werbetour für "Urban Cowboy" mit John Travolta, mit dem er - wie er später mal andeutet, gar nicht so gut zurechtkam. Bridges war ein sympathischer Mann, ein ruhiger Handwerker mit Gefühl für Schauspieler.

Jack Lemmon schwärmte von ihm und der Arbeit bei "Das China-Syndrom": "Michael Douglas, James Bridges und Jane Fonda - das war einfach wunderbar und wir hatten - obwohl das Sujet gar nicht so lustig war, unglaublich viel Spaß. Und das lag an diesem Regisseur."

1956 verläßt Bridges seine Heimatstadt nach der Lehrerausbildung, um an die University of Southern California (USC) zu gehen. Bevor er dort angenommen wird, schlägt er sich als Bühnenschauspieler und Autor durch. Bei einer seiner Theaterarbeiten lernt er den großen Bühnenveteranen John Houseman kennen. Der holt den jungen Mann an die Theatertruppe der USC.

Nach der Ausbildung, Ende der 50er Jahre, geht es weiter. In diesen Jahren ist er ungeheuer aktiv: tagsüber am Set, abends auf oder hinter der Bühne. Fünf Spielfilme und über 50 Fernseharbeiten entstehen in wenigen Jahren. Drehbücher schreibt er für Filme wie Sidney Furys "Südwest nach Sonora" (1966) mit Marlon Brando und Joseph Sargents Science-Fiction-Film "Colossus" (1970). Unter den Fernsehdrehbüchern sind 18 Folgen von " Alfred Hitchcock presents".

1969 inszeniert Bridges nach einem eigenen Drehbuch "The Baby Maker", 1972 folgt "Zeit der Prüfungen" ("The Paper Chase"), für den er vier Oscar-Nominierungen erhält, wobei sein Mentor John Houseman für die Rolle eines verstaubten alten Professors den Oscar erhält. Ein Film über die Auswirkung von James Deans Tod auf eine Gruppe junger Leute ist "September, 30, 1955". Dieses Werk enthält autobiografische Züge.

Bridges hat nie das Theater aufgegeben. Oft betreute er Inszenierungen für die Edinburgher Festspiele und eine seiner interessantesten Theaterarbeiten ist die Inszenierung von Tennessee Williams "Endstation Sehnsucht" mit Faye Dunaway und Jon Voight.

Einer seiner berühmtesten Filme blieb "China Syndrom" (1979) mit Oscar-Nominierungen für das Drehbuch und die Hauptdarsteller Jack Lemmon und Jane Fonda, sowie die Ausstattung. James Bridges stirbt im Sommer 1993 in Los Angeles an Nierenversagen.

Filme mit James Bridges

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