ARTE Reportage
28.03.2026 • 17:25 - 18:20 Uhr
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William Irigoyen und Andrea Fies, ARTE-ModeratorInnen (ARTE Reportage)
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William Irigoyen, ARTE-Moderator (ARTE Reportage)
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Originaltitel
Arte Reportage
Produktionsland
F, D
Produktionsdatum
2026
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ARTE Reportage

(1) Ukraine: Tschernobyl im Krieg Die Explosion des Reaktors Nummer 4 löste 1986 in Tschernobyl den schwersten zivilen Atomunfall der Geschichte aus. Am 14. Februar 2025 hielt die Welt erneut den Atem an: Um 02.02 Uhr morgens explodierte eine russische Drohne mit einem Sprengkopf in 87 Meter Höhe auf der Stahlbetonhülle des stillgelegten Reaktors, sie beschädigte den Sarkophag, ein Feuer brach aus. Für die Löscharbeiten musste die Feuerwehr die Hülle durchbohren und seitdem ist der Reaktor nicht mehr perfekt abgedichtet. Die Behörden meldeten, es würden keine größeren radioaktiven Spitzenwerte verzeichnet. Die Ingenieure, die das alte Atomkraftwerk bewachen, wissen aber, dass wiederholte Angriffe den Sarkophag zerstören könnten, denn er soll nur dem Wetter standhalten können, für Angriffe im Krieg ist er nicht ausgelegt. "Wenn die Drohne nur fünfzehn Meter weiter links eingeschlagen wäre, hätte das nicht nur für die Ukraine, sondern für ganz Europa katastrophale Folgen haben können", sagt ein Beamter. (2) Chile: Dürre wegen Datacenter Die Server der Datacenter in Chile, die weltweit auch die künstliche Intelligenz verwalten, brauchen dringend Kühlung. Google, Amazon und Microsoft pumpen deshalb jeden Tag Millionen Liter Wasser ab - in einem Land, das schon seit über einem Jahrzehnt von der Dürre auch durch den Klimawandel heimgesucht wird. Und das ist erst der Anfang: Die chilenische Regierung hat 2025 einen nationalen Plan für Datacenter verabschiedet, der ihre Verdreifachung im ganzen Land vorsieht. Von derzeit 33 Datacentern wird Chile in wenigen Jahren auf 100 anwachsen und damit zum dichtesten digitalen Knotenpunkt in Lateinamerika werden. Die negativen Auswirkungen des digitalen Wandels spürt die lokale Bevölkerung, etwa die Menschen, die von den Ressourcen des Quilicura-Sumpfes bei der Hauptstadt Santiago leben, denn der trocknet aus. Neue Technologien sollen Arbeitsplätze und Wohlstand für arme Regionen versprechen - jedoch oft auf Kosten der lokalen Bevölkerung und des ökologischen Gleichgewichts.

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