Anna und die wilden Tiere
15.02.2026 • 16:35 - 17:00 Uhr
Natur + Reisen, Tiere
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In der Döberitzer Heide leben heute wieder Wisente wild.
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Anna bei den Dreharbeiten.
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Tierreporterin Anna sucht wilde Wisente. Eine Mutter mit Kalb ist das erste, was sie findet.
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Wisente haben etwas Urtümliches an sich. Die massigen Tiere können Besuchern der Döbritzer Heide zwar Schrecken einjagen, doch gefährlich sind sie nicht. Sie sind Grasfresser.
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Produktionsland
D
Produktionsdatum
2014
Altersfreigabe
7+
Natur + Reisen, Tiere

Anna und die wilden Tiere

Wo weidet der Wisent?: Anna kann es kaum glauben, aber bei uns in den Wäldern leben riesige Tiere - und fast keiner weiß davon. Es handelt sich wilde Rinder, Wisente. Jedes Tier ist so schwer wie ein Auto - doch trotz einer Tonne Körpergewicht rennt der Wisent schneller als der schnellste Mensch der Welt. Muss man sich jetzt fürchten in den Wald zugehen? Ganz und gar nicht. Denn die Riesen verstecken sich, sind menschenscheu und fallen eigentlich gar nicht auf. Sie fressen den ganzen Tag, und wenn sie nicht fressen, dann käuen sie wieder - Wiederkäuer eben. Bisons, ihre amerikanischen Verwandten, sehen ihnen sehr ähnlich, sind aber noch größer. Sie leben vorwiegend in Steppen und sind dort ganz wichtig für die Natur. Man nennt sie deshalb auch Steppenwisent. Unsere Wisente leben dagegen in Wäldern und sind auch deshalb kleiner. Früher gab es in ganz Europa Wisente. Doch bereits vor 6.000 Jahren wurde ihre Zahl immer kleiner. Der Mensch nahm ihnen mehr und mehr den Lebensraum. In Deutschland starben sie Anfang des 20. Jahrhunderts aus, aber aus einigen Tieren in Zoos und Zuchten wurde wieder eine stattliche Anzahl der Riesenrinder gezogen, die heute auch bei uns wieder an manchen Stellen wild leben. Anna macht sich auf die Suche und wird in der Döbritzer Heide fündig. Hier hat der Tierfilmer Heinz Sielmann das Areal eines ehemaligen Truppenübungsplatzes gekauft, um auch diesen Tieren eine neue Heimat zu schaffen - mit Erfolg. Anna möchte wissen, wie der Wisent auch in Deutschland wieder einen Platz in der Natur finden kann. Peter Nietsche nimmt sie mit in eine Wisentzucht. Anna darf dabei sein, wenn Kälbchen "gechippt" werden, also einen Namen bekommen. Anna fühlt mit, denn ein Tierarzt schießt dabei mit einem Gewehr den Mikrochip unter die Haut der Jungtiere. Mit einem Handscanner kann man den Chip elektronisch lesen und somit das Kälbchen daran genau erkennen. Die meisten Tiere haben auch einen Sender, mit dem man sie wieder finden kann. So überwacht der Ranger Peter Nietsche die Tiere und weiß, ob es ihnen gut geht. Besonders bewegend wird es für die Tierreporterin, als einige Wisente ausgewildert werden. Sie öffnet ihnen das Tor zur Freiheit, wo sie ungestört vom Menschen leben dürfen - und das in einem riesigen Gebiet mitten in Deutschland!

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