Die Salomonen sind ein kleiner Staat in der Südsee. Paradiesische Strände, Palmen, Schilfhütten - unendlich weit von Europa entfernt. Aber durch die strategische Lage im Pazifik ist weltpolitisch von großem Interesse. Seit einiger Zeit sind die Inseln ins Visier der Großmächte geraten. Mit erstaunlichen Folgen. China und der Westen kämpfen auf den Salomonen unübersehbar um Einfluss: China verteilt großzügig Geschenke, baut ein Sportstadion und ein Krankenhaus, während Australien als westliche Großmacht mit eigener Entwicklungshilfe kräftig gegenhält - und die USA zwischen militärischen Ankündigungen und dem Streichen von USAID mäandern. Der Grund für den Wettkampf der Großmächte ist die geografische Lage der Salomonen. Sie haben eine strategisch wichtige Position - für die Kontrolle in der Region und besonders für Chinas Pläne mit Blick auf die immer wieder angekündigte Übernahme von Taiwan. Die Salomonen, die sich lange selbst im westlichen Lager verortet haben, sind eines der ärmsten Länder in der Region - die Geschenke aus Peking sind hier sehr willkommen. Doch es gibt auch Skepsis: "Ein kleines Land, das von all den großen Mächten umworben wird - das ist komisch, aber es ist auch gefährlich", findet die Journalistin Dorothy Wickham. Und der Politiker Celsus Talifulu ergänzt: "Auch wenn sie uns all diese Dinge schenken - die gibt es wohl nicht kostenlos." Für viele Einwohner ist der Preis des chinesischen Einflusses schon jetzt hoch: Sie beklagen sich über die Ausbeutung von Rohstoffen, über illegale Fischerei und Umweltzerstörung. Und der zunehmende politische Druck ist vielen nicht geheuer. Die Story war auf den Salomonen unterwegs und hat beobachtet, wie der Kampf der Großmächte das Leben im kleinen Inselstaat verändert. Es ist ein Machtkampf, der auch mit schmutzigen Methoden geführt wird und der die Gesellschaft spaltet. Wie lange kann ein kleiner Staat im globalen Ringen der Supermächte seinen eigenen Weg gehen, ohne selbst unterzugehen?
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