Herbst 1989. Tausende gehen in der DDR auf die Straße und fordern Presse-, Meinungs- und Reisefreiheit. Getragen von den Kirchen, einer unabhängigen Friedensbewegung und einer kleinen Gruppe von Bürgerrechtlern, die auf Worte setzt und brennende Kerzen. Die Friedliche Revolution von 1989/90, die zum Sturz des SED-Regimes und zur deutschen Wiedervereinigung führte. Der Film erinnert an das, was die mutigen Männer und Frauen der Revolution erreicht haben und fragt, was von ihrer Aufbruchstimmung geblieben ist. Und von ihren Idealen. Heute sind ihre Kinder so alt wie sie damals. Führen sie das Lebenswerk ihrer Eltern fort oder hat das Leben als Kind eines Bürgerrechtlers sie zu einer unpolitischen Generation gemacht? Der Film erzählt die Geschichte zweier Vertreter der 89er Friedensbewegung und ihrer Kinder. Davon, wie sie die dramatische Zeit des Umsturzes in der DDR erlebt haben und mit welchen Folgen für ihr Leben. Nadja Klier, Tochter der Regisseurin Freya Klier hat die Zwangsausbürgerung ihrer Familie bis heute nicht überwunden. Sie war 11 Jahre alt, als sie über Nacht ihr gewohntes Leben verlor. Auch Daniel, der Sohn einer der Mitbegründer des Neuen Forum, Martin Böttger erinnert sich ungern an die Zeit, als der Vater im Gefängnis war. Und daran, dass es zu Hause nie so war wie bei anderen Kindern. Hat der Geist der Opposition sich fortgepflanzt oder ist das Pendel in die andere Richtung ausgeschlagen? Eine Mutter-Tochter- und eine Vater-Sohn-Beziehung geben sehr persönliche Einblicke, wie das politische Engagement der Eltern die Generation ihrer Kinder geprägt hat.
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