Extreme der Tiefsee

  • Seltene Aufnahme: Ein Scheibenbauchfisch aus dem Marianengraben hält mit 8178 Metern den Tiefenweltrekord bei den Fischen. Vergrößern
    Seltene Aufnahme: Ein Scheibenbauchfisch aus dem Marianengraben hält mit 8178 Metern den Tiefenweltrekord bei den Fischen.
    Fotoquelle: ZDF / Joan Myers
  • Bizarre Wesen leben selbst in den tiefsten Tiefen der Ozeane. Vergrößern
    Bizarre Wesen leben selbst in den tiefsten Tiefen der Ozeane.
    Fotoquelle: ZDF / Peter Marriott
  • Dr. Claude De Broyer, belgischer Spezialist für antarktische Fauna, zeigt einen Tiefsee-Amphipoden. Diese winzigen Krebstiere erreichen in der südlichen Tiefsee relativ enorme Maße. Vergrößern
    Dr. Claude De Broyer, belgischer Spezialist für antarktische Fauna, zeigt einen Tiefsee-Amphipoden. Diese winzigen Krebstiere erreichen in der südlichen Tiefsee relativ enorme Maße.
    Fotoquelle: ZDF / NHK
  • Tiefen von mehr als 7.000 Metern sind nur mit Spezialgerät erreichbar. Es muss einem enormen Wasserdruck standhalten. Vergrößern
    Tiefen von mehr als 7.000 Metern sind nur mit Spezialgerät erreichbar. Es muss einem enormen Wasserdruck standhalten.
    Fotoquelle: ZDF / NHK
  • Das Tauchboot "Nadir" operiert in Tiefen von 1.000 Metern. Vergrößern
    Das Tauchboot "Nadir" operiert in Tiefen von 1.000 Metern.
    Fotoquelle: ZDF / NHK
  • Eigens entwickelte Kamerasysteme gehören zur Ausstattung des Tauchbootes "Nadir". Vergrößern
    Eigens entwickelte Kamerasysteme gehören zur Ausstattung des Tauchbootes "Nadir".
    Fotoquelle: ZDF / NHK
Report, Dokumentation
Fremde Welten, bizarre Lebewesen
Von Andreas Schöttl

Infos
Die Sendung "Terra X: Extreme der Tiefsee - Eisige Abgründe" ist ab Samstag, 22. September 2018, in der ZDFmediathek abrufbar
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
ZDF
So., 23.09.
19:30 - 20:15
Eisige Abgründe


Erstmals zu sehende Aufnahmen von den tiefsten Tiefen der Meere zeigen, dass Leben selbst unter extremsten Bedingungen möglich ist.

In den pazifischen Gewässern im Marianengraben liegen mit knapp 11.000 Metern unter dem Meeresspiegel die tiefsten Stellen des Planeten. Erst drei Menschen sind zu ihnen vorgedrungen. Nach dem Schweizer Jacques Piccard und Don Walsh war es auch der "Titanic"-Regisseur James Cameron, der 2012 den tiefsten Punkt der Weltmeere erreichte. Zum Vergleich: Auf den 384.000 Kilometer weit entfernten Mond haben es schon zwölf Menschen geschafft. Von Bord des Forschungsschiffes "Alucia" gingen zuletzt zwei weitere Expeditionen bis ganz hinab in den Marianengraben und in die Tiefsee vor Antarktika. Teams der ZDF-Reihe "Terra X" konnten sie begleiten. Sie liefern nun spektakuläre Bilder frei Haus.

Das Tauchboot "Nadir" operiert in Tiefen von 1.000 Metern. Teilweise erreichten die Forscher aber Tiefen von rund 7.000 Metern. Die technischen Herausforderungen waren enorm. Unter anderem musste das Kamera-Equipment auf einer mechanischen Tiefsee-Plattform, einem sogenannten Lander, dem gigantischen Wasserdruck von mehr als einer Tonne auf der Fläche eines Daumennagels standhalten. Unter diesen Bedingungen scheint Leben unmöglich.

Umso verwunderlicher ist, welche Wunder nun erstmals gezeigte Bilder festhalten konnten. Zu sehen sind Aufnahmen von unerwarteter Tiefenschärfe – aus bis dato kaum erforschten Meerestiefen. Gezeigt werden Fische, Muscheln, Würmer und am tiefsten Punkt der Erde auch Seegurken. Und sogar ein Weltrekord wurde in der tiefsten Tiefe voller Leben eingefangen: Ein Scheibenbauchfisch aus dem Marianengraben hält mit 8.178 Metern den Tauchweltrekord bei den Fischen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst


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