Georgiens Nationalparks
28.05.2026 • 18:30 - 19:20 Uhr
Natur + Reisen, Natur + Umwelt
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Produktionsland
D
Produktionsdatum
2022
Natur + Reisen, Natur + Umwelt

Georgiens Nationalparks

Abgelegen und ursprünglich ist es in Pschaw-Chewsuretien. Solche Flecken sucht man im restlichen Europa vergeblich. Nicht einmal 3.000 Menschen leben in dieser einsamen Bergregion. Bis ins vergangene Jahrhundert kamen kaum Fremde bis hierher. In den schwer zugänglichen Gebirgstälern mischen sich Traditionen aus christlicher und heidnischer Zeit. Wie in Amgha, dem letzten Dorf vor dem Grenzgebirge. Hier lebt Paata Tsiklauri allein mit seiner Mutter. Seine Kinder sind in den 1990er Jahren weggezogen - seitdem verfällt das Dorf. Aber einmal im Jahr kehrt Leben in Amgha ein: zum Atengenoba-Fest. Das Fest steht für das Miteinander. Im Bergdorf Pschawi huldigen die Männer dem Schutzgott der Krieger. Zu jedem Fest gehört Khridoli - eine uralte Kampfkunst, die hauptsächlich hier verbreitet ist. Damit kein Feind ins Landesinnere dringt, mussten besonders die Bergbewohner ihre Heimat schützen. So ist auch das Dorf Schatili im Mittelalter entstanden, nur vier Kilometer von der russischen Grenze entfernt. Es steht für die einzigartige chewsuretische Architektur- und Baukunst. Schatili ist als Festung in den Berghang hineingebaut: 60 Wehrtürme haben das Land nach Nordosten hin gesichert. Tiefe Schluchten, weiße Gipfel, grüne Bergwiesen und tosende Bäche: Die Dörfer liegen inmitten der eindrucksvollen Natur des Hochgebirges mit seinen zum Teil über 5.000 Meter hohen Gipfeln. In dieser Region gibt es Bräuche und Traditionen, die es nirgendwo sonst gibt. Die Menschen sind mit ihrem Land und ihrer Lebensart seit Generationen verwurzelt.

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