Häuser der Kunst
18.01.2026 • 09:30 - 09:55 Uhr
Kultur, Kunst + Kultur
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Das Manoir de Ban ist die idyllische Villa am Genfersee, die Charlie Chaplin 1952 mit seiner Familie bezog, nachdem ihm die Wiedereinreise in die USA verwehrt worden war.
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Charlie Chaplin mit seiner Familie im Garten seines Hauses Manoir de Ban im Jahr 1957
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Eugene Chaplin, der Sohn von Charlie Chaplin, im Garten von Manoir de Ban
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Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Kultur, Kunst + Kultur

Häuser der Kunst

Charlie Chaplin war nicht nur ein außergewöhnlicher Künstler, er war auch ein Mensch mit einer ungewöhnlichen Biografie. Nachdem er aufgrund seiner politischen Haltung 1952 nicht mehr in seine Wahlheimat USA einreisen durfte, zog er mit seiner vierten Frau Oona und den gemeinsamen Kindern in die Schweiz. Der Film erzählt die Geschichte von Chaplin und seinem Leben im Manoir de Ban am Genfer See. In zum Teil unveröffentlichten Privatfilmen aus dem Familienarchiv und eindrucksvollen Interviews - unter anderem mit seinem Sohn Eugene - wird Chaplins Alltag als Ehemann und Familienvater im Exil gezeigt. Auch in dieser Phase seines Lebens ist der Künstler trotz seiner Verletzungen, die er als Exilant erfahren hatte, kreativ und arbeitet weiter. So entstehen im Manoir de Ban rund 100 Kompositionen für Filmmusik. 1972 kehrte Chaplin zur Verleihung des Oscars für sein Lebenswerk noch einmal in die USA zurück - und erhielt den längsten Applaus in der Geschichte der Oscars. Die Dokumentation zeichnet das fesselnde Porträt eines Weltstars, der im Exil sein Lebensglück fand.

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