Istanbul am Abgrund - keine Rettung vor dem Megabeben?
19.06.2023 • 22:50 - 23:35 Uhr
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Originaltitel
Istanbul am Abgrund - keine Rettung vor dem Megabeben?
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2023
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Warten auf die nächste Katastrophe

Von Hans Czerny

Das Erdbeben in der Türkei Anfang Februar war eine der schlimmsten Naturkatastrophen der letzten hundert Jahre. Doch es könnte noch schlimmer kommen, denn auch Istanbul ist gefährdet. Eine neue ARD-Dokumentation geht dem Thema nach.

52.000 Menschen fielen dem Erdbeben an der türkisch-syrischen Grenze im Februar 2023 zum Opfer, über 100.000 wurden verletzt. Doch es könnte noch schlimmer kommen, wie der neue "ARD Wissen"-Beitrag zeigt. Experten erwarten bis spätestens 2030 ein Erdbeben für den Großraum Istanbul. Die ARD-Dokumentation fragt angesichts des Lebens am Abgrund, ob es "keine Rettung vor dem Megabeben" gibt.

Grund der Warnungen aus der Wissenschaft ist der Umstand, dass Istanbul auf der sogenannten Nordanatolischen Verwerfungszone zwischen zwei Erdplatten liegt, die sich auf einer Länge von 1.200 Kilometern jährlich um zwei bis drei Zentimeter verschieben. Immer wieder kommt es, so wie jüngst, in der Region zu schweren Erdbeben. Sollte es in Istanbul dazu kommen, könnten Millionen Menschen betroffen sein. Viele der dortigen Gebäude würden einem Erdbeben mit der prognostizierten Stärke sechs bis sieben keineswegs standhalten können.

Im Film von Hilmar Liebsch macht sich die Schauspielerin und Filmemacherin Nisan Arikan, die selbst in ihrer Kindheit ein schweres Erbeben miterlebte, gemeinsam mit der Geophysikerin Patricia Martinez Garzon auf die Suche nach Lösungen dafür, wie sich 16 Millionen Menschen auf ein schweres Erdbeben vorbereiten könnten.

ARD Wissen: Istanbul am Abgrund – keine Rettung vor dem Megabeben? – Mo. 19.06. – ARD: 22.50 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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