Judenhass und das Feindbild Israel Islamischer Antisemitismus in Deutschland
14.02.2026 • 00:45 - 01:15 Uhr
Info, Gesellschaft + Soziales
Lesermeinung
Berlin, 2019: eine Anti-Israel-Demonstration am Al-Quds-Tag.
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Noam Petri wird angefeindet, weil er Jude ist.
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Die Synagoge in Hagen unter Polizeischutz: 2021 plante ein junger Syrer hier einen Anschlag.
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Andreas Roger ist bei einer Mahnwache gegen Antisemitismus niedergeschlagen worden. Er wird mit seinem rechten Auge nie mehr richtig sehen können.
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Originaltitel
Judenhass und das Feindbild Israel - Islamischer Antisemitismus in Deutschland
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2022
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Judenhass und das Feindbild Israel Islamischer Antisemitismus in Deutschland

Hass gegen Juden wird in Deutschland wieder offen gezeigt: bei Demonstrationen, vor Synagogen und im Netz. Die Zahl antisemitischer Straftaten erreicht aktuell einen neuen Höchststand. Die Dokumentation von Beate Frenkel und Michael Haselrieder zeigt, wie durch die Hetze im Netz der Hass auch auf die Straße getragen wird. Islamisten nutzen den Nahostkonflikt und heizen die Stimmung auf Instagram, Twitter oder Telegram an. 2021 wird ein Bombenanschlag auf die Synagoge in Hagen vereitelt - geplant von einem syrischen Flüchtling. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren des damals 16-Jährigen. Er hatte sich im Internet radikalisiert und folgte dort islamistischen Predigern. Die Autoren begleiten Noam Petri aus Frankfurt am Main. Der 18-Jährige spielt Fußball beim Sportverband Makkabi. Schon als Kind wurde er auf dem Platz beleidigt, weil er Jude ist. Seitdem er sich gegen Antisemitismus einsetzt, erhält er immer wieder Hassbotschaften und wird auf Twitter beschimpft. Das Klima in Deutschland habe sich in den vergangenen Jahren verändert, sagt Noam Petri. Für die Dokumentation waren die Autoren in Deutschland, in den USA und in Israel unterwegs. Sie zeigen, wie Judenhass auch weltweit wieder zunimmt.

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