Kultur im Tierreich
01.05.2026 • 02:45 - 03:30 Uhr
Info, Dokumentation
Lesermeinung
Beluga-Weibchen kümmern sich gemeinsam um ihre Kälber. Kulturelle Gepflogenheiten wie diese sind für viele Tierarten überlebenswichtig.
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Zwei asiatische Elefanten beim Kräftemessen. Kulturelle Umgangsformen im Tierreich sind komplex, subtil und weisen oft erstaunliche Gemeinsamkeiten mit Elementen menschlicher Kulturen auf.
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Ein Experiment mit zwei Gruppen von Südlichen Grünmeerkatzen ergab, dass Hierarchien unterschiedlich stark ausgeprägt sein können.
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Japanmakaken und andere Primatenarten haben vielfältige kulturelle Besonderheiten entwickelt und über Generationen hinweg weitergegeben – zum Beispiel Gruppenkuscheln, das Spiel mit Steinen oder das Baden in heißen Quellen.
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Originaltitel
Cultures animales
Produktionsland
F
Produktionsdatum
2024
Info, Dokumentation

Kultur im Tierreich

Lange Zeit galt Kultur als eine Errungenschaft, die den Menschen ausmacht und ihn von anderen Lebewesen unterscheidet. Heute gilt diese Auffassung als überholt: Die Forschung zeigt, dass sich der Kulturbegriff auch auf verschiedene Tierarten anwenden lässt. Primaten und andere Landtiere sowie Vögel und Meeressäuger haben vielfältige kulturelle Besonderheiten entwickelt. Die Formen von Kultur im Tierreich sind komplex, subtil und mitunter sehr berührend. Sie weisen erstaunliche Gemeinsamkeiten mit Elementen menschlicher Kulturen auf. Egal, ob es sich um regionale Besonderheiten, bemerkenswerte Fertigkeiten oder Traditionen handelt, die über Generationen hinweg Bestand haben. Denn nicht nur wir Menschen hängen an unseren Sitten und Bräuchen, auch für viele Tiere sind bestimmte Gewohnheiten von Bedeutung, ja sogar überlebenswichtig. Und nicht wenige Arten schaffen selbst neue Gepflogenheiten. Die Dokumentation gibt Einblick in beeindruckende Verhaltensweisen und Traditionen von Japanmakaken, Erdmännchen, Belugas und Orcas, Asiatischen Elefanten und Weißwangengänsen. Dabei wird deutlich, dass Kultur im Tierreich eine viel größere Rolle spielt, als es die Wissenschaft noch vor einem halben Jahrhundert vermutete.

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