Lukas Bärfuss ist Büchner-Preisträger und erfolgreicher Schriftsteller - eine Karriere, die sich als obdachloser Jugendlicher und Sohn eines Kriminellen alles andere als abgezeichnet hatte. Der Film zeigt den vielfältigen Denker und nahbaren Menschen hinter den pointierten Texten. Lukas Bärfuss' Theaterstücke werden weltweit gespielt, seine Romane sind in 20 Sprachen übersetzt. Er erhielt zahlreiche Preise, unter anderem 2014 den Schweizer Buchpreis und 2019 den Georg-Büchner-Preis, den renommiertesten Literaturpreis im deutschen Sprachraum. Eine solch steile Karriere in den Literaturolymp schien eigentlich undenkbar. Als Jugendlicher war Bärfuss eine Zeitlang obdachlos. Sein Vater, der im Gefängnis war und die letzten Lebensmonate auf der Straße lebte, hinterließ ihm ausschließlich Schulden - und eine Kiste, mit der sich Bärfuss im Buch "Vaters Kiste" auseinandersetzt. In der Dokumentation von Laurin Merz öffnet der Schriftsteller diese Kiste nochmals und spricht erhellend über seine Herkunft. Außerdem begleitet ihn Laurin Merz auf eine Recherchereise nach Südafrika, zum Welttheater in Einsiedeln, wo Bärfuss Pedro Calderóns Mysterienspiel "Das große Welttheater" in einer packenden Neuinterpretation in die Gegenwart transportiert hat, und zu den Nibelungenfestspielen in Worms, wo er den kreativen Prozess seines Stücks "Luther" intensiv begleitet. Laurin Merz gelingt es, die Leidenschaft und Präzision einzufangen, mit der Bärfuss seine Werke schafft. Auch in Gesprächen unterwegs und bei ihm zu Hause offenbart sich ein eloquenter Denker, der sich mit gesellschaftlichen Missständen auseinandersetzt und es wagt, unbequem zu sein, der aber auch mit eigenen Zweifeln ringt.
Am 11. April wird der Welt-Parkinson-Tag begangen, um auf die Erkrankung aufmerksam zu machen. Anlässlich des Tages sind zahlreiche Veranstaltungen geplant, darunter eine Online-Veranstaltung der Parkinson Stiftung.
Mathias Liebing: „Der Fußball gehört im Osten wieder zur regionalen Kultur“
Mathias Liebing hat nach seiner Biografie über Norbert Nachtweih nun das Buch „Plattgemacht“ über die Entwicklung des Fußballs in Ost-Deutschland nach der Wende geschrieben. Im Gespräch mit prisma gibt er interessante Einblicke in die ostdeutsche Fußballseele.
Der Weltgesundheitstag wird jährlich am 7. April gefeiert und erinnert an die Gründung der WHO 1948. Das diesjährige Thema lautet: "Gemeinsam für die Gesundheit. An der Seite der Wissenschaft". Deutschland begeht diesen Tag seit 1954 mit angepassten Schwerpunkten.
Bluthochdruck: Was hilft, wenn Tabletten nicht mehr reichen?
Bluthochdruck bleibt oft trotz Medikamenten ein Problem. Die Nierennervenablation kann neuen Halt bieten, indem sie gezielt Nervenfasern in der Nierenarterie verödet.
Knie-Arthrose muss nicht das Ende der Beweglichkeit bedeuten. Mit gezielten Übungen kann der Knorpel gestärkt und Schmerzen gelindert werden. Entdecken Sie einfache Bewegungsformen, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen und den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.
Künstliche Intelligenz (KI) kann die Reiseplanung vereinfachen. Viele Fluggesellschaften und Anbieter setzen bereits auf sie. Auch KI-basierte Apps erweisen sich als hilfreiche Assistenten.