Marie Brand und der überwundene Tod
29.10.2025 • 20:15 - 21:45 Uhr
Fernsehfilm, Kriminalfilm
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Originaltitel
Marie Brand
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2021
Altersfreigabe
12+
Fernsehfilm, Kriminalfilm

Eine Tragödie zum "Marie Brand"-Jubiläum

Von Wilfried Geldner

Der 30. Fall für Mariele Millowitsch als Marie Brand und Hinnerk Schönemann als Jürgen Simmel: "Die Arbeit hat uns einander immer nähergebracht. Das ist schon etwas ganz Besonderes", sagen die beiden – und liefern in ihrem nun wiederholten Krimi den Beweis. Es war der Film mit der bislang besten Quote der Reihe.

Fast 17 Jahre ist es her, da nahmen Mariele Millowitsch als Kriminalhauptkommissarin Marie Brand und Hinnerk Schönemann als Kriminalhauptkommissar Jürgen Simmel ihre Ermittlungen auf. Tragik und Humor sind bekanntlich die Bausteine der Kölner ZDF-Reihe, die auch von den unterschiedlichen Charakteren der beiden Hauptfiguren lebt. Mit "Marie Brand und der überwundene Tod" (Erstausstrahlung 2022) wird nun am Mittwochabend der 30. Film wiederholt. Millowitsch und Schönemann findendie Balance beim noch immer heiklen Thema Organtransplantation und bei der Frage: Wie hilflos gehen Betroffene noch immer damit um?

Als ein toter Chefarzt im Park des Krankenhauses liegt, stellt sich alsbald die Frage: Wer hatte Interesse am Tod des Mannes? Könnte der mögliche Nachfolger, der Anästhesist Dr. Groth (Stephan Bissmeier), der Mörder gewesen sein? Oder hatte am Ende gar der ehemalige Boxmeister Joe Krämer (Stipe Erceg) ein Motiv? Krämers Tochter liegt auf der Intensivstation des Krankenhauses im Koma. Die Ärzte geben ihr keine Chance mehr, doch die Mutter (Alexandra Finder) verharrt Tag und Nacht an ihrem Bett, sie mag nicht an den Tod der Tochter glauben.

"Wir nehmen die Tragödien, die hinter den Mordfällen stecken, sehr ernst!"

Es gibt aber auch noch einen weiter zurückliegenden Fall, an dem das Opfer beteiligt war: Damals starb ein 18-Jähriger, dessen Eltern man zur Organspende überreden konnte. Auch hier wollte (und will) die Mutter nicht an den Tod des Sohnes glauben. Nicht ungeschickt verbindet das Drehbuch von Ingrid Kaltenegger ("Das Glück ist ein Vogerl") die beiden Fälle. Dass Brand und Simmel bei ihren Recherchen den Humorpegel niedrig halten, hilft dabei.

"Wir erzählen Kriminalfälle, und wir nehmen die Tragödien, die hinter den Mordfällen stecken, sehr ernst", sagt die dauerhafte "Marie Brand"-Produzentin Iris Wolfinger. Gleiches darf die Regisseurin Judith Kennel ("Unter anderen Umständen") auch von sich behaupten. Dabei hilft eine tolle Besetzung. Alles schillernde Figuren, vom Boxer-Vater des Stipe Erceg bis zum eitlen Krankenhaus-Karrieristen Stephan Bissmeiers, dem Marie beim heimischen Dinner noch mal wie einst den Laufpass gibt. Bei der Erstausstrahlung erreichte "Marie Brand und der überwundende Tod" fabelhafte 9,03 Millionen Menschen, was der besten Quote der insgesamt 36-teiligen Reihe entspricht.

Der letzte neue "Marie Brand"-Film wurde im Januar ausgestrahlt. Den 37. Film der Reihe zeigt das ZDF am Mittwoch, 19. November, um 20.15 Uhr, im ZDF: "Marie Brand und die Bedrohung von einem anderen Stern" erzählt vom tödlichen Angriff auf einen Streifenwagen. Die Ermittlungen führen Marie Brand und ihren Kollegen Jürgen Simmel in die Reichsbürgerszene. In Gastrollen dieses Films sind Jeanette Hein und Max Hopp zu sehen. Zwei weitere "Marie Brand"-Filme befinden sich derzeit in der Entwicklung. In der ZDFmediathek steht "Marie Brand und der überwundene Tod" bereits ab Mittwoch, 22. Oktober, zum Abruf bereit.

Marie Brand und der überwundene Tod – Mi. 29.10. – ZDF: 20.15 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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