Der Dokumentarfilm "Oleg, eine Kindheit im Krieg" (2017) zeigt, welche Narben der 2014 ausgebrochene Krieg in der Ostukraine zwischen Regierungstreuen und russischen Separatisten bei einem 10-jährigen Jungen hinterlässt.

In "Oleg, eine Kindheit im Krieg" (2017) dokumentiert der norwegische Regisseur Simon Lereng Wilmont ein Jahr im Leben des zehnjährigen Oleg in der Ost-Ukraine. Umsorgt von seiner Großmutter Alexandra, wächst der Junge in der ukrainischen Donezk-Region auf. Als im Frühjahr 2014 der bewaffnete Konflikt zwischen der Regierung und pro-russischen Separatisten ausbrucht, wird der Alltag von Landminen und Raketenschlägen geprägt. In eindringlichen Bildern erzählt der Film, wie eine Kindheit in den Wirren des endlos erscheinenden Krieges verloren geht und welche Narben ein Kind unter diesen Lebensbedingungen davontragen muss. Er zeigt aber auch, wie wichtig unter solchen Umständen enge Bindungen wie die Olegs zu seiner Großmutter sind.

Oleg, eine Kindheit im Krieg – Mi. 30.09. – BR: 22.45 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH