Dieses Jahr wollen Kati (Martina Gedeck) und Jonas (Gregor Bloéb) dem Weihnachtstrubel und der Familienidylle nach Mauritius entfliehen. Doch kurz vor dem Fest wird Kati sentimental. Ihr größter Wunsch, zu heiraten und ein Kind zu bekommen, wird von Jonas ignoriert. Nach handfestem Krach scheidet man im Zorn. Kurz entschlossen lädt sich Kati bei ihrer Schwester auf dem Land ein. Auch hier herrscht der ganz normale Weihnachtswahnsinn. Moderner Weihnachtsfilm-Klassiker von Xaver Schwarzenberger. Beim letzten Glas Champagner vor der Weihnachtspause wird die toughe Werbeagenturchefin Kati Treichl unerwartet von der allgemeinen Familienplanung ihrer Mitarbeiterinnen angesteckt. Sie ist jetzt 35, hat alles gesehen, alles erreicht, jetzt will sie auch ein Kind und heiraten. Die Aussprache mit Freund Jonas verläuft kurz und schmerzvoll. Als Kinderarzt ständig von Windpocken und anderen Wehwehchen umgeben, will er privat das Glück ohne Trauschein und Babygeschrei genießen. Kati ist wütend und frustriert. Ausgerechnet einen Tag vor Heiligabend cancelt sie nicht nur die geplante Mauritius-Reise, sondern auch die Beziehung zu Jonas. Spontan reist sie zu ihrer Schwester Luise aufs Land. Sie ahnt nicht, worauf sie sich da einlässt. Statt friedlicher Familienidylle mit Luiserl, deren Mann Johannes und den beiden Kindern Sissi und Gregor erwartet Kati das blanke Chaos. Johannes Mutter, die Omama, weilt dort ebenfalls über die Feiertage und übernimmt sofort das Kommando in der Küche. Zu allem Überfluss schneit als Überraschungsgast auch noch Katis und Luiserls Mutter Lilibet herein. Aus ist es mit dem Fest der Liebe und des Friedens: Der familiäre Kleinkrieg tobt mit gegenseitigen Sticheleien und Eifersüchteleien. Trotz allem versucht die genervte Luise ein einigermaßen schönes Fest hinzubiegen. Doch als der Konflikt, wer den Baum schmücken und wer den Festtagsbraten kochen darf, zur entscheidenden existenziellen Frage eskaliert, wirft auch Luise das Handtuch und legt sich mit Migräne ins Bett. So hat sich Kati das Fest der Freude nun doch nicht vorgestellt, und sie fragt sich immer mehr, ob die Familienidylle nicht bloß ein unerreichbarer Traum ist und fasst einen spontanen Entschluss ... Im Anschluss läuft die Fortsetzung "O Palmenbaum".
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