Spione im Tierreich - Smarte Strategen
19.08.2018 • 19:30 - 20:15 Uhr
Natur+Reisen, Tiere
Lesermeinung
Der Präriehund-Roboter mit Kameraauge ist dem lebenden Original täuschend echt nachgebildet. Die Fellhaare sind per Hand in die Silikonhaut gesteckt worden.
Vergrößern
Erstaunt schauen die Adéliepinguine in die Kamera, die in einem künstlichen Ei versteckt ist.
Vergrößern
Ein künstliches Straußenküken beobachtet das Schlüpfen seiner lebendigen Artgenossen. Die Mutter hegt keinen Verdacht.
Vergrößern
Der Animatronik mit Kamera im rechten Auge wird von seinen lebendigen Straußengeschwistern arglos angenommen.
Vergrößern
Die künstliche Klapperschlange trägt in ihrem linken Auge eine Spionagekamera. Sie soll in Nordamerika Präriehunde ausspähen.
Vergrößern
Die Spionage-Attrappe einer Speikobra soll in Südafrika Erdmännchen herausfordern und deren Verteidigungsstrategien dokumentieren.
Vergrößern
Aus der Sicht einer Spionage-Schildkröte wirkt ein Elefant besonders bedrohlich.
Vergrößern
Die Schimpansen haben die Spionagekamera schnell entdeckt. Der junge Affe prüft mit dem Finger das Objektiv.
Vergrößern
Die neugierigen Erdmännchen untersuchen mit großem Eifer den künstlichen Verwandten.
Vergrößern
Bis ins Detail nachgebildet, ist der Erdmännchen-Roboter nur am Kameraauge zu erkennen.
Vergrößern
So sieht der Erdmännchen-Animatronik seine lebendigen Artgenossen.
Vergrößern
Vorsichtig tasten sich die Erdmännchen an die Spionage-Speikobra heran. Für den Umgang mit dem giftigen Reptil haben sie spezielle Taktiken entwickelt.
Vergrößern
Mohrenmakis nutzen giftige Tausendfüßer, um sich mit deren giftigen Sekreten einzureiben. So schützen sie sich gegen lästige Parasiten.
Vergrößern
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
Natur+Reisen, Tiere

Näher geht nicht

Von Andreas Schöttl

Animatroniks sind ultra-realistische Tierroboter. Sie sehen echten Tieren zum Verwechseln ähnlich. Im Rahmen der ZDF-Reihe "Terra X" kommen sie nun erneut zum Einsatz.

In freier Wildbahn lebende Tiere sind meist sehr scheu. Gerade das ihnen oftmals fremde Wesen Mensch dulden sie nicht allzu gerne in ihrem Revier. Tierfilmer standen so immer wieder vor dem Problem, wie sich wilden und mithin auch gefährlichen Tieren nähern, ohne bemerkt oder gar angegriffen zu werden. Die Lösung: Animatroniks! Das sind ultra-realistische Tierroboter. Von Wissenschaftlern so originalgetreu wie möglich nachgebaut, nähert sich das kopierte Lebewesen beispielsweise einer Gruppe von Schimpansen, Erdmännchen oder Pinguinen. Der Clou ist, dass der verkleidete Roboter meist auch noch so riecht wie sein vermeintlicher Artgenosse. Mit Kameras beispielsweise im künstlichen Auge ausgerüstet, kann er inmitten in einem Rudel oder in einem sonst nicht zu erreichenden Tierbau filmen. Die Aufnahmen, die auf diese Weise generiet werden, sind absolut spektakulär, wie die "Terra X"-Dokumentation Spione im "Tierreich – Smarte Strategen" beweist.

Bereits Anfang des Jahres waren im Rahmen von "Terra X" erste Bilder gefilmt von den Animatroniks zu sehen. Der Beitrag sorgte für Aufsehen, denn die unmittelbare Nähe beispielsweise zu Hundewelpen oder Krähen beim Nahrungserwerb war überaus beeindruckend. Nun setzt die ZDF-Reihe die sehenswerten "Auftritte" der filmenden Tierroboter fort. Zu sehen ist jetzt unter anderem, wie die Erdmännchen Afrikas ihren mutigen Kampf gegen eine Speikobra aufnehmen oder eine Elefantenherde gemeinsam ihre Jungen gegen die Angriffe von Wildhunden verteidigt. Eine künstliche Klapperschlange trägt in ihrem linken Auge eine Spionagekamera. Sie spioniert in Nordamerika Präriehunde aus.


Quelle: teleschau – der Mediendienst

Das beste aus dem magazin

Harry Whitley mit einer Gitarre.
HALLO!

Harry Whitley: "Für mich ist ein Traum wahr geworden"

Harry Whitley, der neue Sänger von Asia, erzählt von seinem überraschenden Einstieg in die legendäre Band, den Aufnahmen neuer Live-Alben und wie seine YouTube-Cover ihn ins Rampenlicht katapultierten.
Dr. Jens-Andreas Münch.
Gesundheit

Prostatabeschwerden: Das können Sie selbst tun

Nächtlicher Harndrang quält viele Männer ab 50. Eine vergrößerte Prostata kann die Ursache sein. Pflanzliche Arzneimittel versprechen Hilfe, ohne tagsüber müde zu machen. Was es zu beachten gibt und wie Sie die passende Behandlung finden, erfahren Sie hier.
Das Buch „Too much. Warum wir Kontrolle suchen – und Kraft im Loslassen finden“ von Professorin Dr. Eva Asselmann
Gesundheit

Für Sie gelesen: "Too much. Warum wir Kontrolle suchen – und Kraft im Loslassen finden"

Professorin Dr. Eva Asselmann bietet mit ihrem Buch "Too much" wertvolle Einblicke in den Umgang mit Alltagsstress und erklärt, wie man durch Selbstwirksamkeit Kontrolle zurückgewinnt.
WDR Herby Sachs
Gesundheit

TOFI: Normalgewichtig, aber Adipositas

Gesundheit ist mehr als nur das Gewicht auf der Waage. Warum Menschen mit normalem BMI und Bauchfett ein höheres Risiko für Krankheiten haben können als leicht Übergewichtige mit aktiver Lebensweise.
privat
HALLO!

Vom Selbstfindungs-Trip zum eigenen Buch: Carina Kruse

Carina Amara Kruse ist 29, als ihr Leben zu einem Trümmerhaufen wird – Liebe weg, Job weg. Doch statt in Selbstmitleid zu versinken, reist sie allein nach Bali, Indien und Neuseeland. Aus ihrer Reise entsteht schließlich das Buch „The Journey“.
Eine ältere Frau hält ein Wasserglas mit Schmerzen.
Gesundheit

Welt-Parkinson-Tag am 11. April

Am 11. April wird der Welt-Parkinson-Tag begangen, um auf die Erkrankung aufmerksam zu machen. Anlässlich des Tages sind zahlreiche Veranstaltungen geplant, darunter eine Online-Veranstaltung der Parkinson Stiftung.