Starbucks ungefiltert
28.08.2018 • 20:15 - 21:50 Uhr
Report, Dokumentation
Lesermeinung
Ein Symbol der Globalisierung: Starbucks ist nicht nur vor der Skyline Shanghais zu finden, sondern hat sich in 75 Ländern etabliert.
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Zählt Starbucks zu den Bösewichten der Globalisierung? Hier demonstrieren ATTAC-Anhänger vor der Filiale an der Pariser Oper.
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Aufgebrühtes als Statussymbol: Wer Starbucks-Kaffee trinkt, kauft auch das Gefühl, sich ein Luxusprodukt zu gönnen.
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Hint
Synchronfassung, Online verfügbar von 28/08 bis 27/10
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2017
Report, Dokumentation

Kaffee in Zeiten der Globalisierung

Von Rupert Sommer

Die international tätige Starbucks Coffee Company, gegründet in Seattle, wurde zu einem Symbol der Globalisierung – mit Licht- und Schattenseiten.

Die Vorboten der Globalisierung waren labbrig: McDonald's war wohl die erste Marke, die mit ihrem sich aggressiv ausbreitenden Ketten-Wachstum Weltmaßstäbe setzte. Später folgte dem gleichen Weg auch eine ursprüngliche kleine Rösterei aus Seattle an der US-Westküste, die heute als neues Symbol für globalisierten Konsum steht: "Starbucks ungefiltert", der neue Dokumentarfilm von Gilles Bovon und Luc Hermann, den ARTE in Erstausstrahlung zeigt, blickt hinter die Kulissen eines Weltkonzerns, der mit 28.000 Cafés in 75 Ländern aus einem eigentlich sehr banalem Produkt – Kaffee in Pappbechern – eine Lifestyle-Weltmarke gemacht hat. Mehr noch: Starbucks möchte, wie viele Westküsten-Konzerne mit latenter Hippie-Botschaft, die Welt zu einem besseren Ort machen. Doch kann das wirklich gelingen mit einem extremen Verdrängungswettbewerb, der weltweit auch für massive Umweltprobleme sorgt? Gerade in klassischen Kaffeetrinker-Nationen schlägt der amerikanischen Pappbecherkultur auch Widerstand entgegen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst

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