Tolkien: Die wahre Geschichte der Ringe
05.12.2024 • 20:15 - 21:45 Uhr
Kultur, Film + Theater
Lesermeinung
Vergrößern
Vergrößern
Vergrößern
Vergrößern
Originaltitel
Tolkien : La véritable histoire des anneaux
Produktionsland
D, F
Produktionsdatum
2024
Kultur, Film + Theater

Mit Legolas durch Mittelerde

Von Rupert Sommer

Die neue Dokumentation nähert sich dem Fantasy-Autor an und erkundet, wie er unter dem Eindruck schrecklicher Kriege in Europa seine Geschichten und Figuren entwickelte. Reiseführer der Erkundstour sind zwei sehr bekannte Stimmen – aus den Peter-Jackson-Filmen.

Seine Romane und die von ihm erschaffenen Welten kennen weltweit Millionen Fantasy-Fans. Doch wer war John Ronald Reuel Tolkien wirklich? Die neue Dokumentation "Tolkien: Die wahre Geschichte der Ringe" versucht viele Motive der Fantasy-Abenteuer aus der Biografie des Autors, dessen Vornamen man in der Regel nur in der Abkürzungsform "J.R.R." kennt, zu erkunden. Der berühmte Schriftsteller, der so viel von epischer Freundschaft und engen Treue-Banden erzählt, wurde schon mit zwölf Jahren zum Vollwaisen – und wuchs in einem ihm zunächst fremden Umfeld auf.

Lebenslanger Traum von den Bergen

Tolkien wurde 1892 als Sohn englischer Eltern in Südafrika geboren, Familienlinien führen auch in den einst deutschsprachigen Raum, nach Königsberg (heute Kaliningrad) und das ehemalige Danzig. Aufgewachsen ist der Junge dann in England, zunächst in der Nähe von Birmingham. Stark geprägt hat ihn der Erste Weltkrieg, in dem er auf britischer Seite kämpfte. Tolkien kam als Signaloffizier an der Somme zum Einsatz und erlebt dort eine der brutalsten Schlachten der Militärgeschichte.

Später zogen seine zwei Söhne in den Zweiten Weltkrieg. Sein Sehnsuchtsort blieben urwüchsige Landschaften, die man mit etwas Fantasie auch mit dem fiktiven "Mittelerde" in Verbindung bringen kann: In den Bergen der Schweiz, wohin Tolkien 1911 gereist war, fühlte er sich besonders wohl.

In Form einer Spurensuche rekonstruiert ein Team von Tolkien-Kennern Schlüsselmomente seiner Biografie und schlägt Bögen zu den Bucherfolgen, die gerade durch die Filme von Peter Jackson sowie neue Serien-Fortsetzungen weltweit sehr präsent sind. Erzähler der Doku ist Elisabeth Günter, die deutschen Synchronstimme der Elbin Arwen aus "Der Herr der Ringe". Wenn Tolkien selbst spricht, leiht ihm Philipp Moog, der Synchronsprecher des Elben Legolas, seine Stimme.

Tolkien: Die wahre Geschichte der Ringe – Do. 05.12. – ARTE: 20.15 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

Das beste aus dem magazin

privat
HALLO!

Vom Selbstfindungs-Trip zum eigenen Buch: Carina Kruse

Carina Amara Kruse ist 29, als ihr Leben zu einem Trümmerhaufen wird – Liebe weg, Job weg. Doch statt in Selbstmitleid zu versinken, reist sie allein nach Bali, Indien und Neuseeland. Aus ihrer Reise entsteht schließlich das Buch „The Journey“.
WDR Herby Sachs
Gesundheit

TOFI: Normalgewichtig, aber Adipositas

Gesundheit ist mehr als nur das Gewicht auf der Waage. Warum Menschen mit normalem BMI und Bauchfett ein höheres Risiko für Krankheiten haben können als leicht Übergewichtige mit aktiver Lebensweise.
Eine ältere Frau hält ein Wasserglas mit Schmerzen.
Gesundheit

Welt-Parkinson-Tag am 11. April

Am 11. April wird der Welt-Parkinson-Tag begangen, um auf die Erkrankung aufmerksam zu machen. Anlässlich des Tages sind zahlreiche Veranstaltungen geplant, darunter eine Online-Veranstaltung der Parkinson Stiftung.
Mathias Liebing mit verschränkten Armen.
HALLO!

Mathias Liebing: „Der Fußball gehört im Osten wieder zur regionalen Kultur“

Mathias Liebing hat nach seiner Biografie über Norbert Nachtweih nun das Buch „Plattgemacht“ über die Entwicklung des Fußballs in Ost-Deutschland nach der Wende geschrieben. Im Gespräch mit prisma gibt er interessante Einblicke in die ostdeutsche Fußballseele.
Eine Grafik zum Weltgesundheitstag.
Gesundheit

Die Gesundheit im Blick

Der Weltgesundheitstag wird jährlich am 7. April gefeiert und erinnert an die Gründung der WHO 1948. Das diesjährige Thema lautet: "Gemeinsam für die Gesundheit. An der Seite der Wissenschaft". Deutschland begeht diesen Tag seit 1954 mit angepassten Schwerpunkten.
Dr. med. Ramtin Knuschke in einem weißen Kittel.
Gesundheit

Bluthochdruck: Was hilft, wenn Tabletten nicht mehr reichen?

Bluthochdruck bleibt oft trotz Medikamenten ein Problem. Die Nierennervenablation kann neuen Halt bieten, indem sie gezielt Nervenfasern in der Nierenarterie verödet.