Sie ist sein Ein und Alles, für den algerischen Bauern Fatah gibt es nichts Wichtigeres im Leben als seine Kuh Jacqueline. Umso größer deshalb die Freude, als er erfährt, dass das prächtige Tarenteser Rind an der Landwirtschafts-Ausstellung in Paris teilnehmen darf. Sein Heimatdorf freut sich mit ihm, und leiht Fatah das Geld für die Reise in die französische Metropole.

Dort lernt Fatah nicht nur die sonderbaren Eigenheiten der Pariser Einwohner kennen. Er muss zudem feststellen, dass sein Schwager Hassan eine Frau und zwei Kinder hat, von denen niemand weiß. Auch Fatah zeigt sich von den Pariserinnen angetan. Der Bauer vergisst dabei sogar, sich um seine Jacqueline zu kümmern. Die Kuh endet im Schlamm und kann nur mit Hilfe des heruntergekommenen Gutsbesitzers Philippe gerettet werden. Fatah und Philippe sind bald Freunde. Als der Algerier versehentlich in eine Demonstration wütender Bauern gerät, wird er von der Polizei festgenommen. Jacqueline droht, im Schlachthof zu landen. Damit rückt die Landwirtschaftsmesse für Fatah und Jacqueline in weite Ferne. Doch Philippe und Schwager Hassan haben bereits eine Idee.

"Unterwegs mit Jacqueline" ist eine Komödie, wie sie in Europa vielleicht nur das britische und französische Kino hervorbringt: charmant und witzig, getragen von umwerfender Situationskomik und herrlich skurrilen Figuren. Der Film des französischen Regisseurs algerischer Abstammung Mohamed Hamidi über die ungewöhnliche Romanze zwischen dem Bauern Fatah und seiner schönen Jacqueline drückt zwar hin und wieder auf die Tränendrüse, verbreitet aber vor allem gute Laune und sorgt für beste Unterhaltung.