Wie füttert man einen Esel
16.05.2026 • 20:15 - 21:45 Uhr
Spielfilm, Liebesdrama
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Originaltitel
Wie füttert man einen Esel
Produktionsland
DDR
Produktionsdatum
1974
Kinostart
Do., 04. Juli 1974
Spielfilm, Liebesdrama

Wie füttert man einen Esel

Fernfahrer Fred, der König der Landstraße, ist mit seinem Kumpel Orje wieder auf Achse. Freds wichtigstes Utensil für die Strecke Berlin-Bukarest ist sein rotes Adressbüchlein, mit dessen Hilfe der Herzensbrecher den Weg zu der einen oder anderen weiblichen Schönheit findet. Jäh ausgebremst werden die beiden Männer durch einen Unfall in Prag. Bilanz des Malheurs: Orje landet im Krankenhaus und Fred hat durch seine erste Hilfe am Unfallort ein weiteres Frauenherz gebrochen. Doch die Tschechin Jana weiß, was sie will und wird schließlich durch ihre guten Kontakte Fred als Beifahrerin zugeteilt. So charmant Fred zu all seinen Liebsten ist, so bärbeißig behandelt er Jana als Kumpel. Damit am Ende des Widerspenstigen Zähmung gelingt, bedarf es vieler Tausender Kilometer und eines dalmatinischen Zwergesels. Ein spritzig-humorvolles Roadmovie mit Charmeur Manfred Krug, das das Zeug zum 70er Jahre-Kultfilm hat und auf seine Wiederentdeckung wartet. Wie schon ein Jahr zuvor in Herrmann Zschoches Film "Weite Straßen - Stille Liebe" spielte Manfred Krug in Roland Oehmes Komödie die Rolle des Fernfahrers, die ihm dann später in der Bundesrepublik in der Serie "Auf Achse" große Popularität brachte. Das Roadmovie wird begleitet von beliebten Rock-Bands der 1970er-Jahre, wie der Klaus Renft Combo, Phönix, Impuls 73, Illés und Günther Fischer. Gedreht wurde an Originalschauplätzen. Als kleine Randnotiz: Wenige Jahre nach dem Kinostart wurde der Film auf Eis gelegt - Hauptdarsteller Manfred Krug sowie Bandleader Klaus Renft von der Renft Combo galten nach ihrer Ausreise in den Westen nicht mehr als leinwandtauglich. Mit der DEFA-Komödie "Wie füttert man einen Esel" eröffnet das rbb Fernsehen seinen Abend zur Würdigung des 80jährigen Gründungsjubiläums der DEFA. Die "Deutsche Film AG", Kurzform: DEFA, wurde am 17. Mai 1946 als volkseigenes Filmunternehmen der DDR in Potsdam-Babelsberg gegründet. In den 44 Jahren ihres Bestehens entstanden etwa 700 Spielfilme, 2250 Dokumentar- und Kurzfilme und 750 Animationsfilme. Eine beeindruckende Bilanz. Unter dem Titel "DEFA 80" blickt das rbb Fernsehen am 16. und 17. Mai 2026 auf die ostdeutsche Filmgeschichte. Nach dem Eröffnungsfilm folgen die Spielfilmklassiker "Karbid und Sauerampfer" und "Die Mörder sind unter uns". Die Erstausstrahlung von "DEFA 80 - Knut Elstermann und Gäste zeigen das DEFA Gelände Babelsberg" und die Dokumentationen, beide ebenfalls von Knut Elstermann, "Hier dreht die DEFA! - Berliner Orte und ihre Filme" sowie "So klang die DEFA - Filmmusik aus Babelsberg" runden den Abend faszinierend wie filmhistorisch ab. Am 16. und 17. Mai schließen sich jeweils nachmittags die sechs DEFA-Kult-Märchenfilme "Der Hasenhüter", "Die Gänsehirtin am Brunnen" und "Rotkäppchen", die samstags laufen, sowie "Wie heiratet man einen König", "Hans Röckle und der Teufel" und "Das tapfere Schneiderlein" am Sonntag der filmischen Würdigung der ostdeutschen "Traumfabrik" an.

Darsteller

Manfred Krug, hier im "Tatort - Rattenlinie" zu sehen, ist im Alter von 79 Jahren gestorben.
Manfred Krug
Fred Delmare
König, Patriarch und Schurke - Schauspieler Rolf Hoppe glänzte in seinen vielfältigen Rollen.
Rolf Hoppe
Weitere Darsteller
Karla Chadimová Jana Gýrová Hana Talpová Kati Bus Mariya Stefanova András Monory Mész Ferenc Baracsi Míla Myslíková Marianne Wünscher Christel Bodenstein Josef Hlinomaz Hannjo Hasse Jan Tříska Antal Farkas Harsányi Frigyes Jiří Hálek Petr Skarke Horst Papke

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