phoenix persönlich
05.04.2026 • 12:45 - 13:15 Uhr
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Michael Krons - PHOENIX - DER EREIGNIS- UND DOKUMENTATIONSKANAL VON ARD UND ZDF
Michael Krons
© phoenix/WDR/Annika Fußwinkel, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im Rahmen einer engen, unternehmensbezogenen Berichterstattung im PHOENIX-Zusammen
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Michael Krons - PHOENIX - DER EREIGNIS- UND DOKUMENTATIONSKANAL VON ARD UND ZDF
Michael Krons
© phoenix/WDR/Annika Fußwinkel, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im Rahmen einer engen, unternehmensbezogenen Berichterstattung im PHOENIX-Zusammen
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Originaltitel
phoenix persönlich
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2026
Gespräch

phoenix persönlich

In der aktuellen Ausgabe von "phoenix persönlich" spricht Eva Lindenau mit der finnischen Außenministerin Elina Valtonen über die hohe Verteidigungsbereitschaft ihres Landes, die Rolle Deutschlands in Europa, die Unterstützung der Ukraine sowie über den Reformbedarf der Europäischen Union. "Wir leben in einem Zeitalter, in dem die Rolle Deutschlands sehr, sehr bedeutend für Europa ist - bedeutender als in den letzten Jahrzehnten," sagt Elina Valtonen, die in ihrer Kindheit mehrere Jahre in Bonn gelebt hat. Noch sei Deutschland nicht so weit, eine Führungsrolle zu übernehmen, Bundeskanzler Friedrich Merz arbeite aber sehr stark in diese Richtung. Das müsse auch so sein und komme in Europa gut an. Zentrales Thema der Sendung ist die Sicherheitslage in Europa. Angesichts der unmittelbaren Nachbarschaft zu Russland unterstreicht die 44-Jährige die klare Haltung ihres Landes: "Für Finnland ist es eine Existenzfrage, dass wir unsere Sicherheit, Verteidigung und Abschreckung ernst nehmen." Im Ernstfall könne sich ihr Land verteidigen und das wisse der Aggressor natürlich auch. Deswegen glaube sie nicht, dass Finnland erstrangiges Ziel Moskaus sei: "Russland führt auch ganz bewusst einen hybriden Krieg gegen mitteleuropäische Länder wie Deutschland und versuche so die Politik dort zu beeinflussen." Deswegen sei es wichtig, die europäischen Werte aus ganz Europa heraus zu verteidigen. Denn: Russland sei nicht nur jetzt, sondern auch künftig die größte Bedrohung für die europäische Lebensweise. Sorge bereite ihr auch Ungarns Blockade des 90-Milliarden-Kredits für die Ukraine. In diesem Zusammenhang spricht sich die finnische Außenministerin für eine Reform der EU aus: "Wir müssen flexibler werden. Ich denke nicht, dass dieses Konsensprinzip in allen Entscheidungen das Beste ist und nicht zu den besten Ergebnissen führt." Erst kürzlich ist Finnland zum glücklichsten Land der Welt gekürt worden - zum neunten Mal in Folge. Die hohe Lebenszufriedenheit begründet Elina Valtonen unter anderem mit dem Vertrauen der Menschen in den Staat: "Jeder Junge, jedes Mädchen, egal welche Träume man hat, egal welcher Herkunft, kann das erreichen, was er oder sie will und der Staat unterstützt dabei." Außerdem sei den Menschen in Finnland sehr bewusst, wie es auf der anderen Seite der Grenze zu Russland aussehe und deshalb müsse man glücklich über das sein, was man habe.

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